Tourismus und Naturschutz im Harz stärken - Der gesamter Naturraum muss unter das Markendach Harz
Der gesamte Naturraum Harz müsse insgesamt unter das Markendach Harz und gleichzeitig müsse der Kulturraum Harz mit seiner über tausendjährigen Bergbaugeschichte, den UNESCO-Welterbestätten Goslar und...
Der gesamte Naturraum Harz müsse insgesamt unter das Markendach Harz und gleichzeitig müsse der Kulturraum Harz mit seiner über tausendjährigen Bergbaugeschichte, den UNESCO-Welterbestätten Goslar und Quedlinburg, seinen reichen Traditionen und Besonderheiten gemeinsam präsentiert werden. Die Bündnisgrünen forderten deshalb auch eine Zusammenlegung der Naturparke im Ost- und Westharz, erklärte die naturschutzpolitische Sprecherin Dorothea Steiner am Donnerstag im Landtag in Hannover.
Großprojekte der Besucherinformation, wie das Projekt "WildTiernis" seien nach Auffassung von Steiner nicht weiter zu verfolgen, weil sie reine Niedersachsen-Planungen sind. Stattdessen sollen Besucherinformation und ansprechende Betreuung mit den notwendigen Einrichtungen neu konzipiert werden. Naturschutz und Tourismus müssten bei der Besucherbetreuung eng zusammenarbeiten.
Gerade für ein junges Besucherpublikum, das der Harz dringend gewinnen müsse, seien speziell im Bereich des Naturparks die Angebote etwa für Natursport (mountainbiking, Klettern) genauso wie für junge Familien auszubauen. Der Nationalpark könne Aushängeschild für einen Tourismus werden, von dem die ganze Region profitiere.