TZN setzt Pleiten-Parade nahtlos fort - Grüne: Solide Wirtschaftsförderung offenbar nicht glanzvoll genug
Nach dem gesellschaftsrechtlichen Aus für das Mitte der achtziger Jahre mit Millionenaufwand gegründete Technologiezentrum Nord (TZN) sieht die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Grüne in der Niedersächs...
Nach dem gesellschaftsrechtlichen Aus für das Mitte der achtziger Jahre mit Millionenaufwand gegründete Technologiezentrum Nord (TZN) sieht die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Grüne in der Niedersächsischen Staatskanzlei "keinen Lerneffekt". "Es gibt eine erschreckende Kontinuität von Birgit Breuel bis Sigmar Gabriel, sich mit derartigen Retortenprojekten als wirtschaftspolitische Überflieger profilieren zu wollen", erklärte der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Michel Golibrzuch, am Montag in Hannover.
Obwohl der überwiegende Teil der niedersächsischen Wirtschaft klein- und mittelständisch strukturiert sei, schlage sich dies in den Förderansätzen der Landesregierung nur unzureichend nieder. "Man bekommt den Eindruck, eine solide Wirtschaftsförderung ist SPD und CDU nicht glanzvoll genug", so Golibrzuch. Stets gebe es eine offenbar "unstillbare Sehnsucht", dreistellige Millionenbeträge in aussichtslosen Konzepten zu "versenken".
Der Grünen-Politiker Zielsetzungen aber weit verfehlt haben. Golibrzuch: "Das TZN setzt die Pleiten-Parade der sieht das TZN in einer Reihe mit dem Mikroelektronik-Verbund SICAN oder der Hirnklinik INI, die jeweils auch mit massiver Unterstützung des Landes gegründet worden sind, ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Landesregierung nahtlos fort."