Umweltempfang 2007: Klimaschutz ohne Atomstrom

Als großen Erfolg wertet der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel den Umweltempfang der Fraktion. Über 250 Gäste waren der Einladung ins Heizkraftwerkes Hannover-Linden gefolgt. „Kaum ein anderer Ort in Hannover ist so geeignet wie dieses Fernwärmekraftwerk, um über Klimaschutz zu reden“ so Wenzel.

Herr Noske, Vorstand enercity, hob in seiner Begrüßung als Hausherr, dann auch hervor, das die Veranstaltung an der Wiege der Hannoverschen Fernwärmeversorgung stattfinde.

In seiner Rede betonte Wenzel die Notwendigkeit, dass wir uns den Herausforderungen des Klimawandels stellen müssten: Die jetzige Generation habe die Aufgabe, die Weichen für eine Energieversorgung, die zu 100% auf Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme basiert zu stellen. Zahlreiche positve Beispiele, wie das Bioenergiedorf Jühnde, zeigten, dass es nicht nur um Forschung und Wissen, sondern um die konkrete Anwendung des technisch machbaren gehe.

Umweltempfang 2007

Der Präsident des Umweltbundesamtes Troge bekräftigte, dass das Festhalten an der Atomenergie den Ausbau der erneuerbaren Energien behindern würde. Er bezog klar Stellung gegen den Modellversuch niedersächsischen Landesregierung zur Genehmigung der so genannten "Giga-Liner". Würden die Jumbo-Lkw deutschlandweit zugelassen, gäbe es nicht weniger, sondern mehr Lkw und damit mehr Umweltbelastungen, Staus und Straßenschäden und weniger Güterverkehr auf der Schiene.

Umweltempfang Troge

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