Verbesserungen für Gartenbaubetriebe durchsetzen
Keine Anhebung des Umsatzsteuersatzes für Pflanzen
Deutliche Verbesserungen bei der Umsatzbesteuerung für Gartenbaubetriebe müssen nach Ansicht der Fraktionsvorsitzenden der Landtagsgrünen Rebecca...
Keine Anhebung des Umsatzsteuersatzes für Pflanzen
Deutliche Verbesserungen bei der Umsatzbesteuerung für Gartenbaubetriebe müssen nach Ansicht der Fraktionsvorsitzenden der Landtagsgrünen Rebecca Harms im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zum Steuervergünstigungsabbaugesetz vorgenommen werden.
Nach Ansicht der Grünen-Politikerin wäre der Gartenbau wie keine zweite Branche in Deutschland negativ von solchen Steuerbeschlüssen betroffen. Ohne wesentliche Mehreinnahmen für den Staat beeinträchtige dies die Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Baumschulen und Gartenbaubetriebe.
"Die kleinen und mittelständischen Betriebe in dieser Branche können keine höhere Steuerbelastung verkraften", erklärte Harms.
Die Grünen-Politikerin weist darauf hin, dass sowohl die Agrar- als auch die Finanzpolitiker der Grünen auf Bundes- und Landesebene die Forderungen der Gartenbaubranche nach einer Beibehaltung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes von 7% unterstützen. "Wir wollen die Arbeitsplätze in Baumschulen und Gärtnereien erhalten."
Sollte auf Bundesebene darüber kein Einvernehmen erzielt werden, werde eine rot-grüne Landesregierung einer Erhöhung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für gartenbauliche Erzeugnisse nicht zustimmen, so Harms.
abh