Pressemeldung Nr. 281 vom

Vertrödelte Landtagssanierung jetzt ohne weitere Umwege zügig angehen

Der seit mehr als zehn Jahren bekannte Sanierungsstau im Landtag müsse jetzt so schnell wie möglich beginnen, verlangen die Grünen im Landtag. Enno Hagenah forderte Landtagspräsident Dinkla auf, die Sommerpause zu nutzen, um alle offenen Fragen - insbesondere mit dem Denkmalschutz - zu klären.

Der seit mehr als zehn Jahren bekannte Sanierungsstau im Landtag müsse jetzt ohne erneute teure Umwege so schnell wie möglich beginnen, verlangen die Grünen im Landtag. Der hannoversche Abgeordnete Enno Hagenah forderte für seine Fraktion heute Landtagspräsident Dinkla auf, die Sommerpause zu nutzen, um alle offenen Fragen - insbesondere mit dem Denkmalschutz - zu klären. Dann könnte gleich im September in der Baukommission über das endgültige Raumkonzept sowie Einsparungen, wie z.B. das unnötige zusätzliche Parkdeck, gemeinsam entschieden werden.

Hagenah: "Anders als der Landtagspräsident sehen wir auch keine Verpflichtung des Landtages, dem an der im Vorfeld gesetzten Kostengrenze gescheiterten Preisträger Herrn Yi noch weitere Honoraransprüche zu gewähren. Er hat die Wettbewerbsvorgaben schlicht nicht einhalten können."

Um das für alle Fraktionen überzeugende Konzept des Büros Schulze und Partner nun zügig zur Umsetzung zu bringen, müsse dessen Ausarbeitung zur Grundlage für eine kurzfristige Ausschreibung der notwendigen weiteren Planungsleistungen herangezogen werden.

Hagenah: "Alle Versuche von CDU und FDP, einen Neubau durch extrem ausgeweitete Flächenanforderungen im Vergleich zum Bestand über einen nur scheinbar ergebnisoffenen Wettbewerb durchzudrücken, sind letztlich an der soliden und qualitätvollen Substanz des Oesterlen-Gebäudes zerschellt. Die dadurch verursachten Zeitverzögerungen und zwangsläufigen Kostensteigerungen der Sanierung haben sie allein zu verantworten."

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