Von Holtz: Mehr Transparenz an Niedersachsens Hochschulen
„Es ist dringend erforderlich, dass sich öffentlich geförderte Forschung einer kritischen Öffentlichkeit stellt. Der neue, mit den Hochschulen geschlossene Hochschulentwicklungsvertrag weist in die richtige Richtung.“
Darum geht’s
Heute hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine Liste mit über 100 sicherheitstechnischen und militärischen Forschungsprojekten niedersächsischer Hochschulen seit dem Jahr 2000 veröffentlicht.
Das sagen die Grünen
Ottmar von Holtz, wissenschaftspolitischer Sprecher
„Wir begrüßen die Initiative des Wissenschaftsministeriums zu mehr Transparenz in der Forschung an Niedersachsens Hochschulen. Grüne Abgeordnete haben deshalb bereits eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, um über die bisher bekannten Projekte hinaus detaillierte Informationen zur Drittmittelforschung in Niedersachen zu erfragen.“
„Es ist dringend erforderlich, dass sich öffentlich geförderte Forschung einer kritischen Öffentlichkeit stellt. Der neue, mit den Hochschulen geschlossene Hochschulentwicklungsvertrag weist in die richtige Richtung.“
Hintergrund
Im Hochschulentwicklungsvertrag verpflichten sich die niedersächsischen Hochschulen dazu, Transparenz darüber herzustellen, wer in wessen Auftrag mit welcher Fragestellung forscht. Außerdem wurde vereinbart, dass die Hochschulen Plattformen für einen wissenschaftlichen und ethischen Diskurs einrichten und sich in ihrem Leitbild zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bekennen.