Pressemeldung Nr. 139 vom

VW-Aktienkauf hat parlamentarisches Nachspiel - Will Wulff weiteren Machtkampf?

„Wulff weiß nicht was er will. Erst wird der Ankauf von Aktien in Höhe von 1 Milliarde Euro erwogen. Dann hält der Ministerpräsident den derzeitigen Besitz für ausreichend und jetzt wird für 41 Millionen, zu hohen Kursen, dazu gekauft.

Kritisch bewertet der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel den Zukauf des Landes von 367.000 VW-Aktien über die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft (HanBG) zum Preis von 41 Millionen Euro. Über eine Anfrage soll der Vorgang im kommenden Landtagsplenum behandelt werden. "Wulff weiß nicht was er will. Erst wird der Ankauf von Aktien in Höhe von 1 Milliarde Euro erwogen. Dann hält der Ministerpräsident den derzeitigen Besitz für ausreichend und jetzt wird für 41 Millionen, zu hohen Kursen, dazu gekauft. Ein Signal für einen klaren Kurs bei der Landesbeteiligung ist das nicht", sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch (heute) in Hannover. Vielmehr sei zu befürchten, dass der Ministerpräsident plane, den Machtkampf bei VW fortzusetzen.

Wenzel kritisierte, dass das Geschäft über eine Kreditaufnahme durch die HanBG finanziert wird. "Das sind neue Landesschulden. "Angesichts der Finanzlage und der sozial-, bildungs- und umweltpolitischen Probleme des Landes, sei der Aktienkauf fragwürdig.

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