Pressemeldung Nr. 264 vom

Was muss denn noch geschehen, damit die niedersächsische Landesregierung endlich handelt? Stokar: Das Halten von Kampfhunden muss landesweit verboten werden.

Entsetzt und bestürzt reagiert die innenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion auf den Tod eines sechsjährigen türkischen Schülers nach einem Angriff durch einen Kampfhund in Hamburg. "Jede...

Entsetzt und bestürzt reagiert die innenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion auf den Tod eines sechsjährigen türkischen Schülers nach einem Angriff durch einen Kampfhund in Hamburg. "Jeden Tag kann auch in Niedersachsen ein Kind von einem Kampfhund angefallen und zerfleischt werden. Was muss denn noch geschehen, damit die niedersächsische Landesregierung endlich handelt, fragt die Abgeordnete. Die derzeit gültige Verordnung über das Halten gefährlicher Tiere regelt zwar das Halten von Schlangen und Krokodilen, sagt aber nichts über gefährliche Hunde. Das zuständige Landwirtschaftsministerium denkt seit Wochen über eine "Wesensprüfung für Hunde" nach und verweigert eine landesweite Rechtsgrundlage für ein Kampfhundeverbot. "Es kann doch nicht sein, dass die Kommunen praktisch handlungsunfähig sind, weil die Landesregierung das Thema seit Monaten verschleppt und verpennt. Es gibt Hunde, die eine Gefahr für die Allgemeinheit sind und es gibt Hundehalter, die offensichtlich nicht befähigt sind, Hunde zu halten. Die Landesregierung muss umgehend eine Verordnung erlassen, die das Halten von Kampfhunden verbietet", fordert Stokar.

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