Kommunen nicht mit Finanzierung allein lassen :Weiterarbeit der Mehrgenerationenhäuser sichern
Die Landtagsgrünen setzen sich für die Fortsetzung der Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern ein. „Diese Einrichtungen, die von der Kinderbetreuung bis zu sozialen Diensten für Ältere arbeiten, haben sich in vielen Gemeinde und Stadtteilen etabliert und bewährt“, so Ursula Helmhold.
Die Landtagsgrünen setzen sich für die Fortsetzung der Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern ein. "Diese Einrichtungen, die von der Kinderbetreuung bis zu sozialen Diensten für Ältere arbeiten, haben sich in vielen Gemeinden und Stadtteilen etabliert und bewährt", sagte die sozialpolitische Sprecherin Ursula Helmhold am Mittwoch (heute) in Hannover. Die frühere Sozialministerin Ursula von der Leyen habe diese Projekte "unter großem Getöse" ins Leben gerufen – ihre Nachfolgerin sei jetzt in der Pflicht. Keinesfalls dürfe man die finanziell klammen Kommunen mit dem Problem der Finanzierung allein lassen.
Wenn der Bund nach der Phase der Modellförderung die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser Ende 2011 endgültig beende, müssten neue Wege einer gemeinschaftlichen Finanzierung zwischen Bund, Land und Kommunen gesucht werden, um diese Gemeinschaftszentren nicht ins Aus laufen zu lassen.
Die Grünen haben einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, eine dauerhafte Finanzierung und Absicherung der Mehrgenerationenhäuser mit allen Beteiligten sicherzustellen. Helmhold strebt eine überfraktionelle Einigung für die Weiterführung der Einrichtungen an.