Pressemeldung Nr. 58 vom

Niedersächsischer Umweltminister muss klare Aussagen zur Wasserpolitik machen:Weltwassertag: GRÜNE gegen Liberalisierung des Wassermarktes

Gegen die Liberalisierung des Wassermarktes haben sich die Landtagsgrünen ausgesprochen. „Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist Menschenrecht und darf nicht zum Warenhandel verkommen,“ sagte die umweltpolitische Sprecherin Dorothea Steiner anlässlich des Weltwassertages ...

Gegen die Liberalisierung des Wassermarktes haben sich die Landtagsgrünen ausgesprochen. "Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist Menschenrecht und darf nicht zum Warenhandel verkommen," sagte die umweltpolitische Sprecherin Dorothea Steiner anlässlich des Weltwassertages am (morgigen) Samstag. Trinkwasser sei Lebensmittel Nr. 1, und müsse Teil staatlicher Daseinsvorsorge bleiben.

In diesem Zusammenhang bezeichnete die Grünen-Politikerin die Telefonaktion des neuen Umweltministers Sander als billige Showveranstaltung. Vom niedersächsischen Umweltminister erwarte man keine Antworten auf Fragen, die jeder Bürger auch an sein Wasserwerk, seine Gemeindeverwaltung und die Fachbehörden richten könne, sondern klare Aussagen zur künftigen Wasserpolitik der Landesregierung. Für Niedersachsen bedeute dies, dass die regionale Trinkwasserversorgung erhalten bleiben müsse. Die kommunalen Wasserversorger dürften nicht länger im Ungewissen über ihre weitere Zukunft gelassen werden.

Besonders die Versorgung mit sauberem Trinkwasser muss nach Ansicht der Grünen weiter unter staatlicher Aufsicht bleiben. Es könne nicht zugelassen werden, dass Großkonzerne weltweit über Zugang und Preis des Trinkwassers von Millionen Menschen entscheiden, sagte Steiner.

"Das Lebensmittel Trinkwasser kann nicht gehandelt werden wie gelber Strom."

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