Pressemeldung Nr. 2543 vom

Wernigerode sollte im Verkehrsverband bleiben - Tourismus im Harz nur gemeinsam stark

Der tourismuspolitische Sprecher der Landtagsgrünen Enno Hagenah hat den jetzt bekannt gewordenen Austritt des Landkreises Wernigerode (Sachsen-Anhalt) aus dem Harzer Verkehrsverband (HVV) bedauert. D...

Der tourismuspolitische Sprecher der Landtagsgrünen Enno Hagenah hat den jetzt bekannt gewordenen Austritt des Landkreises Wernigerode (Sachsen-Anhalt) aus dem Harzer Verkehrsverband (HVV) bedauert. Der Rückzug der Wernigeroder sei ein Rückschlag für den gesamten Harztourismus.
"Nur mit einer gemeinsamen Vermarktung kann sich die Tourismusregion Harz auf Dauer im harten Konkurrenzkampf behaupten. Der größte Erfolg der Arbeit des HVV besteht darin, dass der Verband die Angebote im Ost- und Westharz mit einem einheitlichen Konzept vermarktet. Es darf keinen Rückfall in die Kleinstaaterei geben," sagte Hagenah am Donnerstag in Hannover.
Die Erfahrungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass in einer Region nur Kooperation der Kommunen zum Erfolg im Tourismusgeschäft führt. Die Konkurrenz sei nicht der Nachbarort, sondern andere touristische Regionen. Nur wenn es gelänge, den Markennamen "Harz" auszubauen, könne sich das ganze Gebiet touristisch weiterentwickeln. Auch vor dem Hintergrund der Diskussion um die Zusammenlegung der beiden Nationalparke und damit um ein weiteres Zusammenwachsen der Region sei der Schritt des Landkreises falsch.

Zurück zum Pressearchiv