Pressemeldung Nr. 193 vom

Wissenschaftsminister Stratmann rechnet sich die Welt schön

„Wer die Einschreibungs- und Bewerberzahlen als Indiz dafür nimmt, dass Studiengebühren nicht abschrecken, dabei aber die Entwicklung der Abiturientenzahlen nicht berücksichtigt, der rechnet sich die Welt schön“, kritisiert Gabriele Heinen-Kljajic.

Die von Wissenschaftsminister Stratmann vorgestellten Zahlen zur Entwicklung der Einschreibungen und Bewerbungen sowie für die Finanzmittel der niedersächsischen Hochschulen bezeichnet Gabriele Heinen-Kljajic, hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, als Schönfärberei. "Wer die Einschreibungs- und Bewerberzahlen als Indiz dafür nimmt, dass Studiengebühren nicht abschrecken, dabei aber die Entwicklung der Abiturientenzahlen nicht berücksichtigt, der rechnet sich die Welt schön", kritisiert Heinen-Kljajic. Die negativen Auswirkungen der Gebührenpolitik von CDU und FDP würden sich zudem erst in den kommenden Jahren voll bemerkbar machen.

Auch die jetzt für die Hochschulen vorgesehenen zusätzlichen Finanzmittel aus dem Landesetat kompensierten nicht die Kürzungen, die die schwarz-gelbe Landesregierung mit dem so genannten Hochschuloptimierungskonzept (HOK) seit Beginn der Wahlperiode vorgenommen habe. "Stratmanns Gesamtrechnung bleibt für die Hochschulen im Minus", stellt Heinen-Kljajic fest.

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