Pressemeldung Nr. 3392 vom

Wulff als Illusionskünstler auf Werbetour - West-Ost-Transrapid ohne wirtschaftlichen Nutzen

Kritik am Holland-Ausflug von Ministerpräsident Wulff kommt von den Landtagsgrünen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Enno Hagenah nannte den Kabinettschef einen "Illusionskünstler". Die neuer...

Kritik am Holland-Ausflug von Ministerpräsident Wulff kommt von den Landtagsgrünen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Enno Hagenah nannte den Kabinettschef einen "Illusionskünstler". Die neuerliche Transrapid-Reklame-Aktion blockiere die Umsetzung realistischer Verbesserungen wie den schnellen Ausbau der bereits im Bundesverkehrswegeplan enthaltenen neuen Ost-West und Nord-Süd Bahntrassen durch Niedersachsen.
Mit dem von Wulff favorisierten West-Ost-Transrapid sei weder ein wirtschaftlicher Betrieb noch ein ausreichender wirtschaftlicher Nutzen erreichbar. "Die anstehende EU-Osterweiterung wird insbesondere zu einem Anwachsen der Warenströme führen, für die der Transrapid jedoch das am wenigsten geeignete Transportmittel ist", sagte Hagenah. "Was sich selbst im dicht besiedelten Ruhrgebiet und in der Verbindung Hamburg – Berlin nicht rechnet, wird trotz der Mitfinanzierung der EU in der dünn besiedelten norddeutschen Tiefebene auch nicht wirtschaftlich sein können."

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