Scharfe Kritik am Festhalten am Turbo-Abi an den Gesamtschulen:Wulff mit Chef-Sache Schulpolitik schon nach zwei Wochen gescheitert
„Ministerpräsident Wulff ist wie sein Vorgänger Gabriel mit der ”šChef-Sache Schulpolitik’ schon nach zwei Wochen gescheitert.“ Das erklärte die schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Ina Korter zum Widerspruch aus Wulffs eigener Landtagsfraktion gegen seine Schulpolitik.
"Ministerpräsident Wulff ist wie sein Vorgänger Gabriel mit der 'Chef-Sache Schulpolitik' schon nach zwei Wochen gescheitert." Das erklärte die schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Ina Korter zum Widerspruch aus Wulffs eigener Landtagsfraktion gegen seine Schulpolitik. Das am 24. Februar 2009 vorgelegte Maßnahmenpaket sei ideologiegeleitet und ohne Sachverstand zusammengestellt, so Korter. Jetzt müsse sich Wulff von seinen eigenen Schulexperten vorrechnen lassen, dass viele dieser Maßnahmen nicht praktikabel und gegen die Eltern und die Lehrkräfte auch nicht durchzusetzen seien.
Scharfe Kritik übte Korter daran, dass offenbar auch die CDU-Fraktion am Turbo-Abi an den Gesamtschulen festhalten wolle. "Die CDU hat offenbar vollkommen den Blick für die Entscheidungen der Eltern und die Sorgen und Nöte der Kinder verloren", sagte Korter. Es dränge sich der Eindruck auf, dass die CDU sich in ihrem Kampf gegen die Gesamtschulen vollkommen den Standesinteressen eines konservativen Gymnasiallehrerverbandes unterordne. "Es wäre für die Zukunft der Kinder in Niedersachsen verhängnisvoll, wenn sich die CDU in jetzt in eine Wagenburgmentalität zurückzieht", warnte die Grüne.
Korter kündigte an, dass ihre Fraktion einen Antrag in die März-Plenartagung des Landtages einbringen werde, um die Fehler der CDU-Schulpolitik zu korrigieren.