Zwischenstand der Untersuchungen über Transrapidunglück im Verkehrsausschuss erläutern
„Auch wenn nach ersten Einschätzungen vieles dafür spricht, dass die Katastrophe durch menschliches Versagen ausgelöst wurde, bleiben wichtige Fragen offen“, so Enno Hagenah.
Eine gründliche und unvoreingenommene Untersuchung der Ursachen des Transrapidunglücks haben die Landtagsgrünen gefordert. Das gebiete der Respekt gegenüber den Opfern und deren Angehörigen, sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah am Montag (heute) in Hannover.
Der Grünen-Politiker hat die Ergänzung der Tagesordnung des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr am kommenden Freitag beantragt. "Dann muss geklärt werden, welche Untersuchungen noch erfolgen müssen und wie die unterschiedlichen Erkenntnisse zur Sicherheit des Transrapid und zum Unglück zu bewerten sind."
"Hastige Erklärungsversuche" von Politikern und Befürwortern der Transrapid-Technologie seien jetzt völlig fehl am Platz. "Auch wenn nach ersten Einschätzungen vieles dafür spricht, dass die Katastrophe durch menschliches Versagen ausgelöst wurde, bleiben wichtige Fragen offen", sagte Hagenah. Wer, wie der Ministerpräsident, unmittelbar nach der Katastrophe verlange, dass man die Transrapid-Technologie nicht grundsätzlich in Frage stellen dürfe, gehe nicht angemessen an die Untersuchung der Unglücksursache heran.