Datum: Dienstag, 08. September 2026 von 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Forum des Landtags, Am Markte 8/9, 30159 Hannover
Jede fünfte Frau in Deutschland war in den vergangenen fünf Jahren von digitaler Gewalt betroffen. Dazu steigt durch den Missbrauch künstlicher Intelligenz die Zahl sexualisierter Darstellungen weiter rapide an. Neben körperlicher und psychischer Gewalt im analogen Raum werden Frauen zunehmend gegen ihren Willen im Internet sexualisiert dargestellt.
Auch neue Gewaltphänomene, bei denen Opfer durch Verabreichung von KO-Tropfen in eine schutzlose Lage versetzt werden, um sie dann zu vergewaltigen, erreichen durch Telegram-Kanäle eine neue Dimension.
Die Erfahrungen vieler Betroffener zeigen, dass zwischen dem rechtlichen Anspruch auf Schutz und der gelebten Realität oft eine große Lücke klafft. Die existierenden Strafnormen bieten den von sexualisierter Gewalt Betroffenen nicht immer ausreichend Gewähr für spätere Strafverfolgung. Mit unserem Entschließungsantrag zu bildbasierter sexualisierter Gewalt haben wir das Thema in den Landtag eingebracht. Darin fordern wir einen besseren Schutz für Betroffene, die Schließung von Strafbarkeitslücken und eine stärkere Unterstützung der Opfer. Wo bestehen weiterhin rechtliche, praktische oder gesellschaftliche Defizite? Und welche Veränderungen sind notwendig, um die sexuelle Unversehrtheit wirksam zu schützen?
Darüber wollen wir diskutieren. Gemeinsam mit:
Die Veranstaltung wird eröffnet von Anne Kura, Fraktionsvorsitzende und moderiert von Evrim Camuz, Sprecherin für Rechtspolitik.
📆 Datum: 08. September
🕰️ Uhrzeit: 18 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.