Statement:Grüne: Eine instinktlose, peinliche Aktion des Audi-Chefs

Der Auftritt von Audi-Chef Döllner macht mich fassungslos. Während sich in Deutschland Tausende Beschäftigte Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen, lässt sich Gernot Döllner vom US-Präsidenten für eine politische Inszenierung vor dessen Karren spannen.

Zum Auftritt von Audi-Chef Döllner auf einer Wahlveranstaltung von US-Präsidenten Trump sagt Anne Kura, Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion: 

Der Auftritt von Audi-Chef Döllner macht mich fassungslos. Während sich in Deutschland Tausende Beschäftigte Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen, lässt sich Gernot Döllner vom US-Präsidenten für eine politische Inszenierung vor dessen Karren spannen. Unterwürfiger und peinlicher geht es kaum, und gerade mit Blick auf die Beschäftigten in Deutschland und ihre Familien ist diese Aktion absolut instinktlos.

Wer ein Unternehmen wie Audi führt, muss wissen, was solche Bilder bei den Menschen hierzulande auslösen. Vor allem aber: Wahlkampf für wen auch immer ist schlicht nicht seine Aufgabe. Das steht so auch ausdrücklich in den Richtlinien bei Audi, die Döllner unterschrieben hat.

Völlig unklar ist darüber hinaus, inwieweit die von Döllner geäußerten Pläne zu einer langfristigen Beschäftigungssicherung beitragen und zur notwendigen Klimastrategie des Konzerns passen.

 

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