Pressemitteilung:Stark in Städten und auf dem Land, Grünen-Landtagsfraktion gratuliert den erfolgreichen Kandidat*innen

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat den 13 Kandidat*innen gratuliert, die sich bei der Kommunalwahl als Bewerber*innen der Grünen oder mit ihrer Unterstützung erfolgreich durchgesetzt haben. Etliche von ihnen kamen kurz nach ihren Wahlsiegen in Hannover mit der Grünen-Landtagsfraktion zusammen.

von links: Kim Fürwentsches (Landrat Osterholz) Detlev Schulz-Hendel (Fraktionsvorsitzender) Stefan Fuchs (Bürgermeister Rotenburg/Wümme Nadja Weippert (Samtgemeindebürgermeisterin Tostedt) Onyeka Oshionwu, (Oberbürgermeisterin Göttingen) Anne Kura (Fraktionsvorsitzende) Belit Onay (Oberbürgermeister Landeshauptstadt Hannover) Eike Weiss (Samtgemeindebürgermeister Elbtalaue) Julia Willie Hamburg (stellv. Ministerpräsidentin) Anne Krimphoff (Bürgermeisterin Bad Laer) Jascha Rohr (Oberbürgermeister Oldenburg)

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat den 13 Kandidat*innen gratuliert, die sich bei der Kommunalwahl als Bewerber*innen der Grünen oder mit ihrer Unterstützung erfolgreich durchgesetzt haben. Etliche von ihnen kamen kurz nach ihren Wahlsiegen in Hannover mit der Grünen-Landtagsfraktion zusammen.

„Ihr habt Euch im Wahlkampf richtig reingehängt, den Menschen zugehört, Euch und Eure Ideen bekannt gemacht – und letztlich überzeugt“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Anne Kura. Hinter den Erfolgen stünden unzählige Gespräche, Haustürbesuche und Wahlkampfstände und vor allem viele engagierte Unterstützer*innen. „All das hat sich gelohnt. Wir als Grünen-Landtagsfraktion sind mächtig stolz auf Euch und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ 

Grüne Kandidat*innen waren in größeren Städten ebenso erfolgreich wie im ländlichen Raum: in Rotenburg (Wümme), Bad Laer, Brake, Bad Bevensen und Jesteburg, in den Landkreisen Osterholz und Osnabrück sowie den Samtgemeinden Elbtalaue und Tostedt ebenso wie in Hannover, Göttingen, Lüneburg und Oldenburg.

Der künftige Rotenburger Bürgermeister Stefan Fuchs sieht in seinem Ergebnis eine Bestätigung für einen sachlichen und zugewandten Wahlkampf. Die Grünen hätten von Beginn an darauf gesetzt, mit klaren Zielen und ohne Angriffe auf politische Mitbewerber*innen Vertrauen zu gewinnen. „Es hat tatsächlich funktioniert, und wir haben die Stadt politisch elektrisiert“, sagt Fuchs. Diese Energie wolle er nun mit ins Amt nehmen.

Auch der künftige Landrat des Kreises Osterholz, Kim Fürwentsches, hebt hervor, dass grüne Politik auch im ländlichen Raum überzeugen könne. Entscheidend sei nun, das gewonnene Vertrauen in konkrete Veränderungen zu übersetzen. Dafür brauche es aus seiner Sicht vor allem mehr Kommunikation und Beteiligung: „Die Bürger*innen erwarten, dass sich Verwaltung und Politik spürbar verändern.“

Ähnlich blickt Eike Weiss, künftig Samtgemeindebürgermeister Elbtalaue, auf sein Ergebnis. Gerade im ländlichen Raum sei ein solcher Wahlerfolg keineswegs selbstverständlich. Das entgegengebrachte Vertrauen sei für ihn Motivation, zugleich blicke er „mit Respekt auf die vor mir liegenden Aufgaben“.

Auch Anne Krimphoff, künftige Bürgermeisterin von Bad Laer, versteht das Wahlergebnis als Auftrag, nah an den Menschen zu bleiben. Sie wolle zuhören, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und gemeinsam Lösungen für die Gemeinde entwickeln. Das Vertrauen der Wähler*innen sei für sie „Rückenwind und Ansporn zugleich“.

In den größeren Städten verbinden die erfolgreichen Grünen-OB-Kandidat*innen ihre Wahlergebnisse ebenfalls mit dem Anspruch, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenzubringen und zugleich klare politische Ziele zu verfolgen. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sieht den Zuspruch auch als Ergebnis eines engagierten Wahlkampfs und einer erkennbar grünen Politik für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Er wolle weiterhin dafür sorgen, „dass Hannover eine vielfältige und solidarische Stadt bleibt“.

Die künftige Oberbürgermeisterin von Göttingen, Onyeka Oshionwu, stellt die gemeinsame Gestaltung der Stadt in den Mittelpunkt. Nun gehe es darum, Ideen aus den Wahlforen aufzugreifen, umzusetzen und dabei die Menschen zusammenzuführen. „Wir wollen zeigen, was möglich ist, wenn wir vor Ort mutige Entscheidungen treffen“, sagt Oshionwu. Zugleich gehe es darum, sich an erfolgreichen Beispielen anderer Kommunen zu orientieren und niemanden aus dem Blick zu verlieren.

Für Jascha Rohr, den künftigen Oberbürgermeister in Oldenburg, war insbesondere die Aufbruchsstimmung der vergangenen Wochen entscheidend. Sein Team habe Lust auf gemeinsames Gestalten und einen politischen Wechsel vermittelt. Diese Haltung wolle er nun ins Rathaus tragen. Mit Empathie und Zusammenarbeit gelinge es Demokrat*innen, konkrete Lösungen für die Menschen umzusetzen.

Auch Nadja Weippert, die künftig als Samtgemeindebürgermeisterin von Tostedt arbeitet und dafür ihr Landtagsmandat aufgeben wird, stellt das Zusammenführen unterschiedlicher Interessen in den Mittelpunkt ihrer neuen Aufgabe. Die Menschen erwarteten zu Recht politische Stabilität und zugleich notwendige Veränderungen. Ihre Aufgabe sehe sie deshalb darin, unterschiedliche Interessen und Ideen über Parteigrenzen hinweg zusammenzubringen.

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