Die Task-Force hat ist ein Erfolgsmodell und hat für einen echten Schub bei der Energiewende gesorgt. Dabei ging es nicht nur um ambitionierte Ziele auf dem Papier, sondern um konkrete Schritte, die nun in den Fachbehörden umgesetzt werden: Sei es vereinfachte Genehmigungen, mehr Personal in den Behörden oder ein beschleunigter Ausbau der Photovoltaik, der Windenergie sowie der Stromnetze.
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den Sofortvollzug der Gasbohrungen vor Borkum erteilt.
Gerade Niedersachsen hat als Energiewende-Land Nummer 1 ein enormes Potenzial bei der Nutzung von Erdwärme oder beim Ausbau der Wärmepumpen. Dass im ersten Halbjahr 2025 erstmals mehr Wärmepumpen als fossile Gasheizungen installiert wurden, belegt, dass die Wärmewende die nötige Fahrt aufnimmt.
Im ersten Halbjahr 2025 sind in Niedersachsen fast 70 Prozent mehr Windräder ans Netz gegangen als im Vorjahreszeitraum.
Im Juni-Plenum geht es bei den neuen rot-grünen Initiativen um die Stärkung der Geburtshilfe, besseren Jugendschutz in Sozialen Netzwerken, die intelligente Steuerung der Energiesysteme und verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Außerdem berät der Landtag über die Reform des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG).
Die Klimakrise ist keine abstrakte Bedrohung mehr, sondern längst Realität – spürbar durch immer häufigere Hitzewellen, Dürreperioden und Starkregenereignisse. Unsere Städte und Gemeinden stehen dabei an vorderster Front und brauchen verlässliche, langfristige Strukturen, um diesen Herausforderungen wirksam begegnen zu können.
Niedersachsen soll spätestens 2040 klimaneutral sein. Ein solch ambitioniertes Ziel verlangt eine kluge, wirksame Strategie. Mit dem heute vorgelegten Konzept der Landesregierung geht Niedersachsen konsequent voran – sozial verträglich, wissenschaftlich fundiert und unter Beteiligung der Bürger*innen.
Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit müssen Hand in Hand gehen. Denn Klimaschutz ist die wesentliche Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit. Gerade soziale Einrichtungen, die täglich für alle Menschen da sind, müssen die Chance bekommen, sich klimafreundlich aufzustellen.

Anne Kura (40) und Detlev Schulz-Hendel (62) stehen auch in den kommenden Jahren an der Spitze der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag.
Insbesondere in den Sektoren Verkehr und Gebäude braucht es schnellere und effizientere Maßnahmen. Klimaschutz muss breiter gedacht werden und an Tempo gewinnen, damit unsere Lebensgrundlagen geschützt bleiben.