Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Christian Meyer hat die personellen und fachlichen Umstrukturierungen im Nationalpark Harz als „personalpolitisches Gemauschel nach Gutsherrenart“ kritisiert.
Die Landtagsgrünen haben die heute (Dienstag) vom Landeskabinett beschlossene Fristsetzung für das Ende der Käfighaltung bis 2023 und in Ausnahmefällen sogar bis 2025 als „deutlich zu lang“ kritisiert.
Zur Anklageerhebung gegen den Agrarstaatssekretär Ripke wegen der Vorwarnung eines Futtermittelherstellers im Dioxinskandal erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer:
Die Landtagsgrünen sehen die Akzeptanz für große Massentierhaltungsanlagen immer mehr schwinden. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer verwies auf den kürzlich in Betrieb genommenen Schlachthof in Wietze. Dort würde nur ein Viertel der beantragten Produktionsmenge verarbeitet.
Die Landtagsgrünen haben ein umfangreiches Programm zur radikalen Senkung des Antibiotikaeinsatzes in der Massentierhaltung vorgelegt. „Angesichts der dramatischen Meldungen von tödlichen Krankheitserregern in Hähnchen und Auftauwasser ist ein entschiedenes Handeln überfällig", so Christian Meyer.
„Die Landesregierung muss sich jetzt endlich von der Privilegierung der industriellen Massentierhaltung verabschieden und eine Agrarwende für bäuerliche Strukturen, Tierschutz, Verbraucher und Kommunen einleiten”, so Christian Meyer.
Angesichts des zum 1. Januar 2012 in Kraft tretenden europaweiten Verbots der alten Käfighaltung fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer vom Verbraucherminister Lindemann eine strikte Durchsetzung auch in Niedersachsen.
Gemeinsam mit dem ehemaligen Kreisveterinär und Antibiotika-Experten Dr. Hermann Focke hat Christian Meyer einen Forderungskatalog zur Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast vorgelegt. Danach sollen die Daten über die Verwendung solcher Mittel transparent und zentral erfasst werden.
„Obwohl die Massentierhaltung von über 7500 Ziegen auf der Domäne inzwischen verhindert worden ist, soll das Unternehmen, das nach Presseinformationen mehr als 140 Mal im Jahr die Abwassergrenzwerte überschreitet, Landesmittel für den Bau einer Transportleitung erhalten“, sagte Christian Meyer.
Zu der beabsichtigten Übertragung des Wolfsmanagements in Niedersachsen an die Landesjägerschaft erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer: