Angesichts des zum 1. Januar 2012 in Kraft tretenden europaweiten Verbots der alten Käfighaltung fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer vom Verbraucherminister Lindemann eine strikte Durchsetzung auch in Niedersachsen.
Gemeinsam mit dem ehemaligen Kreisveterinär und Antibiotika-Experten Dr. Hermann Focke hat Christian Meyer einen Forderungskatalog zur Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast vorgelegt. Danach sollen die Daten über die Verwendung solcher Mittel transparent und zentral erfasst werden.
„Obwohl die Massentierhaltung von über 7500 Ziegen auf der Domäne inzwischen verhindert worden ist, soll das Unternehmen, das nach Presseinformationen mehr als 140 Mal im Jahr die Abwassergrenzwerte überschreitet, Landesmittel für den Bau einer Transportleitung erhalten“, sagte Christian Meyer.
Zu der beabsichtigten Übertragung des Wolfsmanagements in Niedersachsen an die Landesjägerschaft erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer:
Die Landtagsgrünen haben Wirtschaftsminister Bode vorgeworfen, mit Fehlinformationen über den Anteil importierter Hühner aus Dänemark für den Megaschlachthof in Wietze die „Öffentlichkeit irrezuführen“.
„Wenn in 85 Prozent der Mastdurchgänge Antibiotika eingesetzt werden und in 73 Prozent der Durchgänge sogar mehr als zwei verschiedene Mittel verabreicht werden, dann birgt das erhebliche Gefahren für die menschliche Gesundheit und muss deutlich reduziert werden", so Christian Meyer.
„Die Problematik zunehmender Resistenzen hochaggressiver Keime durch den Einsatz von Antibiotika darf nicht länger heruntergespielt werden. Minister Lindemann muss dafür sorgen, dass die Verwendung von Tierarznei als unerlaubtes Masthilfsmittel stärker kontrolliert wird", so Christian Meyer.
Die Grünen haben die Landesregierung aufgefordert, zügig einen Vorschlag zur Abschaffung des Bauprivilegs für große Massentierhaltungsanlagen vorzulegen: „Den Ankündigungen des Ministers für einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Baugesetzbuchs müssen jetzt endlich Taten folgen”, so Christian Meyer.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Christian Meyer hat eine Pflichtkennzeichnung auch für Eiprodukte gefordert. Damit solle zum Beispiel bei Nudeln oder Backwaren kenntlich gemacht werden, aus welcher Haltungsform die darin verarbeiteten Eier stammen.
Angesichts der aktuellen Diskussion um die Haltung und Vorführung von Wildtieren in Zirkussen fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Christian Meyer ein grundsätzliches Haltungsverbot bestimmter wildlebender, nicht domestizierter Tierarten.