Die Landtagsgrünen haben sich mit den Besetzern eines Versuchsfeldes der KWS Saat AG für Genrüben solidarisiert und die Forderungen des Unternehmens nach „Rückendeckung durch die Politik“ abgelehnt.
Einen wichtigen Schritt, den Anbau von Genmais im Biosphärenreservat Elbtalaue zu verhindern, sehen die Landtagsgrünen in der jetzt festgestellten notwendigen naturschutzrechtlichen Überprüfung.
„Niedersachsen muss endlich zum Ökolandbauvorreiter in Deutschland werden, anstatt der ökologisch wie ökonomisch positiven Entwicklung auf dem Biomarkt immer nur hinterherzuhinken", so Christian Meyer.
Die Landtagsgrünen haben den Niedersächsischen Ministerpräsidenten aufgefordert, den geplanten Anbau der umstrittenen Genmais-Sorte MON810 in der Elbtalaue zu verhindern.
Seit Einführung der Kennzeichnungspflicht ist der Kauf von Eiern aus Käfighaltung um über 14 Prozent zurückgegangen. „Dies ist ein großer Erfolg der von Renate Künast eingeführten verbindlichen Regelung“, erklärt Christian Meyer, Sprecher für Tierschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
. „Der Dumpingpolitik von Supermarktketten und Molkereien muss der Kampf angesagt werden. Die Bauern brauchen Milchpreise, von denen sie leben können“, sagte der agrar- und verbraucherschutzpolitische Sprecher Christian Meyer.
Die Landtagsgrünen haben kritisiert, dass unter dem Deckmantel der Sortenentwicklung der Anbau von Genmais in Niedersachsen schleichend Einzug halten soll.
Die Landtagsgrünen haben das Verbot der Freisetzung gentechnisch manipulierter Zuckerrüben in Niedersachsen gefordert. Der beabsichtigte großflächige Anbau stehe im Widerspruch zum Schutz- und Vorsorgezweck des deutschen Gentechnikgesetzes, so Hans-Jürgen Klein.