„Zum Schulstart in Niedersachsen müssen wir leider feststellen: Der Kultusminister hat in der schulfreien Zeit seine Hausaufgaben nicht gemacht.“
„Die Umfrage der GEW skizziert eindrücklich die verheerende Situation an Niedersachsens Schulen unter Corona-Bedingungen.“
„Den ganzen Tag im Unterricht eine Maske tragen zu müssen, ist für Schüler*innen nicht zumutbar – auch leidet darunter der Unterricht.“
„Es ist frustrierend, bei jeder Pressekonferenz des Ministeriums den Eindruck zu bekommen, dass vorausschauende Planungen und Ideen für den Fall ansteigender Infektionszahlen fehlen.“
„In knapp zwei Wochen beginnt die Schule wieder und wieder werden alle im Unklaren gelassen. Egal, wie die konkrete Corona-Lage nach den Ferien sein wird – es wird keine Normalität geben.“
„Kinder dürfen nicht zu den Verlierern der Corona-Krise werden. Kinder, die besondere Unterstützung und Begleitung brauchen, fallen aber bei Niedersachsens Kultusminister immer noch durchs Raster.“
„Durch den Shutdown in der Corona-Krise ist die Erwachsenenbildung in Niedersachsen in eine existenzielle Krise geraten.
Sich nun auf das Szenario für einen Regelbetrieb der Schulen mit ein wenig mehr Vorgaben für Mund-Nasen-Schutz zu konzentrieren, basiert auf dem Prinzip Hoffnung, dass die Corona-Pandemie in Deutschland so gut wie überwunden ist. Das ist riskant. Die beiden anderen Szenarien hat der Minister nicht weiterentwickelt:
Die Zeugnis–Noten in Niedersachsen sind längst festgelegt. Landauf, landab fanden bereits viele Zeugniskonferenzen statt. In diesem Moment kommt der Kultusminister um die Ecke und fordert Niedersachsens Lehrkräfte in einem Zeitungsinterview auf, angesichts der schwierigen Lernsituation unter Corona-Bedingungen doch bitte fair und milde zu sein.