„Die Landesregierung darf nicht länger die Augen davor verschließen, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Schulformen verteilen. Die Landesregierung verschränkt stattdessen die Arme und verweist auf das Wahlrecht der Eltern – damit macht es sich die GroKo zu einfach. Sie darf die Gesamtschulen und die Oberschulen mit dieser Aufgabe nicht allein lassen.“
"Minister Tonne setzt sich nur noch sehr bescheidene Ziele. Er schreibt schon gar nicht mehr so viele Stellen aus, wie für eine volle Unterrichtsversorgung notwendig wären. Er sollte wenigstens die Finanzmittel für die unbesetzten Lehrerstellen zur Einstellung von pädagogischen Fachkräften verwenden."
„Noch immer werden Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität gemobbt. Es ist eine Schande, dass Jugendliche auch heute noch Angst vor einem Outing haben müssen.“
Minister Tonne hat kein Konzept, wie er den sogenannten Brennpunkten die erforderlichen Lehrkräfte überhaupt zur Verfügung stellen kann. Hier muss an der Wurzel des Problems angesetzt werden: Ein Sozialindex, auf dessen Grundlage den Schulen gezielt zusätzliche Ressourcen zur Verfügung gestellt und somit die Arbeitsbedingungen verbessert werden könnten, wäre eine gute Antwort auf die bestehenden Probleme.
Die Grünen wollten in einer Anfrage von der Landesregierung wissen, inwiefern Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen tatsächlich die Voraussetzungen für eine Fortführung bis zum Schuljahr 2027/2028 erfüllen.
„Einschüchtern, verleumden, an den Pranger stellen: Mit dieser Plattform zeigt die AfD erneut, dass sie niemanden duldet, der eine andere Weltsicht hat. Demokratieerziehung geht anders.“
„Aussitzen, Wegducken, Kleinreden – statt Lösungen in der drängenden Frage nach Entlastungen der Lehrerinnen und Lehrer präsentiert Minister Tonne nur flapsige Antworten.“
Der Kultusminister scheint offensichtlich den Ernst der Lage nicht verstanden zu haben. Die Umsetzung einer validen Arbeitszeitbemessung für Lehrkräfte ist nicht vorbereitet und auch nicht in Sicht.
„Gesunde und schmackhafte Ernährung im Kindesalter bildet den Grundstock für eine bewusste und wertschätzende Haltung zu Lebensmitteln für das ganze Leben. Deswegen muss das niedersächsische Schulobstprogramm finanziell weiter gestärkt und die auf Kindertagesstätten ausgeweitet werden.“
„Einige Schulformen sind bislang durchs Raster gefallen, sie wurden bei der Auseinandersetzung nicht gesehen. Auch die spezifischen Belastungen von Schulleitungen sind unzureichend in den Blick genommen worden. Hier gilt es, zeitnah zu handeln und eine Erhebung nachzuholen. Es ist die Pflicht des Kultusministers als Arbeitgeber, valide zu wissen, wovon er eigentlich spricht.“