Die Grünen haben den durch eine Bürgerblockade erfolgten Stopp des Genmaisanbaus im Biosphärenreservat Elbtalaue begrüßt und sich mit den Protestaktionen solidarisiert. „Wir unterstützen die Landwirte und Verbraucher, die sich für ein gentechnikfreies Niedersachsen einsetzen“, so Christian Meyer.
Während auf der laufenden UN-Naturschutzkonferenz allerseits die große Bedeutung der biologischen Vielfalt anerkannt werde, polemisiere Umweltminister Sander gegen den Moorschutz, so der naturschutzpolitische Sprecher Christian Meyer.
Die „so genannte Nachhaltigkeitsstrategie“ biete im Kapitel Klimaschutz und Energie ein „Bild des Jammers“. So strebe die Landesregierung lediglich die von der EU ohnehin rechtsverbindlich zu erbringenden Einsparungen der Treibhausgase von 20 Prozent bis zum Jahr 2020 an, kritisiert Stefan Wenzel.
Anlässlich der in Bonn stattfindenden UN-Naturschutzkonferenz haben die Landtagsgrünen auf einer Pressekonferenz der Landesregierung „Versagen beim Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen“ vorgeworfen.
Das naturschutzpolitische Sündenregister der Landesregierung und die Forderungen der Grünen für den Erhalt der biologischen Vielfalt
Die Landtagsgrünen haben Umweltminister Sander im Zusammenhang mit der zusätzlichen Salzeinleitung in die Werra „unterlassene Hilfeleistung“ vorgeworfen.
Die aktuelle Debatte über die hochtourige Dienst-Limousine des Umweltministers zeige, wie wenig die niedersächsische Landesregierung in der umweltpolitischen Wirklichkeit angekommen sei, so Stefan Wenzel.
Passend zum bundesweiten Klimaaktionstag am Freitag dieser Woche (25.04.) starten die Landtagsgrünen eine Internetaktion gegen den geplanten Bau von Kohlekraftwerken in Niedersachsen.
Sehr geehrter Herr Umweltminister Sander,mit Verwunderung habe ich der aktuellen Tagespresse entnommen, dass Sie im Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag in Hamburg von den Grünen „enttäuscht“ sind, und ihnen vorwerfen, das sie ihr „Umweltgewissen verscherbeln“.
„Umweltminister Sander gefährdet einmal mehr die Kooperation mit Sachsen-Anhalt im noch jungen gemeinsamen Nationalpark. Die energie- und wasserfressenden Schneekanonen widersprechen den europäischen Schutzzielen des Nationalparks und schaden dem nachhaltigen Harztourismus“