Anlässlich der in Bonn stattfindenden UN-Naturschutzkonferenz haben die Landtagsgrünen auf einer Pressekonferenz der Landesregierung „Versagen beim Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen“ vorgeworfen.
Das naturschutzpolitische Sündenregister der Landesregierung und die Forderungen der Grünen für den Erhalt der biologischen Vielfalt
Die Landtagsgrünen haben Umweltminister Sander im Zusammenhang mit der zusätzlichen Salzeinleitung in die Werra „unterlassene Hilfeleistung“ vorgeworfen.
Die aktuelle Debatte über die hochtourige Dienst-Limousine des Umweltministers zeige, wie wenig die niedersächsische Landesregierung in der umweltpolitischen Wirklichkeit angekommen sei, so Stefan Wenzel.
Passend zum bundesweiten Klimaaktionstag am Freitag dieser Woche (25.04.) starten die Landtagsgrünen eine Internetaktion gegen den geplanten Bau von Kohlekraftwerken in Niedersachsen.
Sehr geehrter Herr Umweltminister Sander,mit Verwunderung habe ich der aktuellen Tagespresse entnommen, dass Sie im Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag in Hamburg von den Grünen „enttäuscht“ sind, und ihnen vorwerfen, das sie ihr „Umweltgewissen verscherbeln“.
„Umweltminister Sander gefährdet einmal mehr die Kooperation mit Sachsen-Anhalt im noch jungen gemeinsamen Nationalpark. Die energie- und wasserfressenden Schneekanonen widersprechen den europäischen Schutzzielen des Nationalparks und schaden dem nachhaltigen Harztourismus“
„Die Umweltzone besteht erst seit drei Monaten, wie sollen da heute schon aussagekräftige Ergebnisse über die Wirksamkeit vorliegen?“, so Stefan Wenzel.
Einen wichtigen Schritt, den Anbau von Genmais im Biosphärenreservat Elbtalaue zu verhindern, sehen die Landtagsgrünen in der jetzt festgestellten notwendigen naturschutzrechtlichen Überprüfung.
Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, einen Aktionsplan vorzulegen, um bis zum Jahr 2010 den Artenverlust in Niedersachsen zu stoppen.