„SPD und CDU habe vorige Woche erschreckend klar gezeigt, dass sie keine Verantwortung für die berufliche Belastung ihrer Landesbeamt*innen übernehmen.“
„Kultusminister Tonne muss die Alarmzeichen endlich ernst nehmen.“
„400 zusätzliche Lehrkräfte für Niedersachsens Schulen sind leider kein Grund zum Jubeln.“
Es ist erschreckend, dass zivilgesellschaftliche Akteure doppelt so viele rechtsmotivierte Tötungen zählen, als staatliche Stellen anerkennen. Viele Angehörige kämpfen seit vielen Jahren für die Anerkennung der Getöteten als Opfer rechter Gewalt – es ist beschämend, dass sie auch nach Jahrzehnten nicht gehört werden.
Und wieder setzt der Kultusminister auf ein öffentlichkeitswirksames Modellprojekt, anstatt für alle Schulen das Problem der „Lesekompetenz“ anzupacken. Anstatt unsere Schulen nachhaltig voranzubringen, klebt er mit jedem Modellprojekt lediglich kleine Pflaster auf die wunden Stellen unseres Bildungssystems.
Viel zu lange konnte sich die extreme und terroristische Rechte unter dieser Organisation vernetzen und agieren. Es ist ein Skandal, dass das Verbot von Combat 18 nicht gemeinsam mit Blood and Honour erfolgte und so lange verabsäumt wurde.
An der Misere der Schulen ändert auch die minimal um 0,2 Prozent verbesserte Unterrichtsversorgung nichts. Mit Rechentricks werden die Zahlen geschönt, anstelle der Realität ins Auge zu sehen. Angesichts der schulischen Herausforderungen durch fehlende Lehrkräfte, Unterrichtsausfall und Überlastung ist es ein Hohn von einer „soliden Unterrichtsversorgung“ zu sprechen.
Statt eines Modellprojektes sollten landesweit grundlegende Verbesserungen eingeleitet werden. Hierzu zählt ein Sozialindex bei der Verteilung der Ressourcen ebenso wie die bessere Besoldung der Grund-, Haupt-, Real- und Oberschullehrkräfte.
Die Konsequenz aus der PISA-Studie kann nicht aus Modellprojekten bestehen: Es braucht strukturelle Verbesserungen an unseren Schulen – das machen die Ergebnisse deutlich. Insbesondere die Schulen der Sekundarstufe 1 brauchen mehr Personal – die Unterrichtsversorgung und die Ausstattung der Schulen ist vielfach verheerend
„Der Ausbau der multiprofessionellen Teams und der sozialen Arbeit an Schulen bleibt deutlich hinter dem verabredeten Aufwuchs aus dem Koalitionsvertrag zurück.“