„Der Neustart der Landeszentrale bietet die Chance, politische Bildung neu zu denken. Die zentrale Aufgabe der neuen Landeszentrale wird es sein, die guten, erprobten Formate und Konzepte der Bildungsträgerlandschaft zu vernetzen, Lücken zu identifizieren und Impulse zu geben. Es gilt, weiße Flecken und aktuelle Themen zu identifizieren. Die neue Landeszentrale wird keine starre Behörde, sondern eine smarte und kreative Denkfabrik“, so Julia Willie Hamburg.
„Berichtszeugnisse passen besser zu modernen, individualisierenden Lernformen und dem Lernalltag etlicher Grundschulen. Ich gehe davon aus, dass viele Grundschulen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden“, so Julia Hamburg.
„Mit der Debatte ist deutlich geworden, dass die Frage der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre noch nicht entschieden ist. Insbesondere die CDU-Fraktion ist noch in der Beratung. Mit guten Argumenten wollen wir die CDU für eine Zustimmung gewinnen“, so Julia Hamburg.
„Ich hoffe, dass sich viele an der Online-Befragung beteiligen, damit ein umfassendes und differenziertes Bild der Belastungssituation an den Schulen zustande kommt. Auf dieser Datengrundlage kann das Kultusministerium dann gemeinsam mit den Vertretungen der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter wirksame Entlastungskonzepte entwickeln“, so Julia Hamburg.
„Der Verfassungsschutz konnte heute sehr deutlich machen, dass er seinen Erkenntnisgewinn im Bereich des islamistischen, salafistischen Spektrums deutlich ausbauen konnte und somit die Szene noch besser einschätzen kann. Hier zahlt sich die personelle und materielle Verstärkung des Bereichs durch die Landesregierung sichtbar aus“, so Julia Willie Hamburg.
„Der Ausbau der Schulen zu Ganztagsschulen ist ein großer Kraftakt der rot-grünen Landesregierung. Dabei geht es uns nicht nur darum, die Zahl der Ganztagsplätze zu steigern, sondern vor allem auch die Qualität des Ganztagsangebotes weiterzuentwickeln. Damit werden die Bildungschancen in Niedersachsen deutlich gesteigert und Bildungsbenachteiligungen abgebaut“, so Julia Willie Hamburg.
„Nachdem die schwarz-gelbe Vorgängerregierung die Schulsozialarbeit noch auf die Kommunen abgeschoben hatte, übernimmt das Land die Verantwortung für die Schulsozialarbeit. Endlich wird Schulsozialarbeit auf Basis fester Stellen stattfinden – das gibt den Schulsozialarbeitern künftig Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Diese Verstetigung ist ein Durchbruch.“
„Der Vorwurf der Leistungsfeindlichkeit, den der Philologenverband erhebt, ist vollkommen unbegründet und Ausdruck eines überholten pädagogischen Ansatzes. So liegt die Zahl der Klausuren in Niedersachsen bislang weit oberhalb der KMK-Anforderungen. Mit einer Reduzierung bauen wir unnötigen Stress weiter ab.“
„Gerade Kinder von den Förderschulen Lernen profitieren an allgemeinbildenden Schulen und erlangen dort bessere Abschlüsse – das haben bereits unzählige Studien belegt. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich CDU und FDP – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen und sehr erfreulichen Zahlen in Niedersachsen - nicht weiter diesen Tatsachen verschließen“, so Julia Willie Hamburg.
„Unsere regelmäßigen Anfragen an die Landesregierung nach der Entwicklung rechtsextremer Straftaten zeigen ganz deutlich: Rechte Gewalt gehört auch in Niedersachsen zum Alltag. Dieser traurige Rekord erfordert entschiedenes Handeln“, so Julia Hamburg.