„Die Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen ist eine Erfolgsgeschichte und wird von der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung begrüßt. Ein Einbrechen der Tourismuszahlen wegen des Wolfes ist überhaupt nicht belegt. Im Gegenteil: Gerade in der Lüneburger Heide steigt die Zahl der Gäste."
Statt diejenigen zu bestrafen, die regelmäßig massive Verstöße gegen den Tierschutz und schlimmste Fälle von Tierquälerei offenlegen, sollten FDP und Frau Otte-Kinast erklären, wie die wirklichen Missstände in den Ställen in den Blick genommen und verhindert werden können!
Ein bürgerfernes Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft wird die Menschen nicht erreichen oder gar Ernährungsgewohnheiten verändern. Wir brauchen dezentrale Strukturen für mehr Verbraucherbildung.

"Die Weidehaltung erhält unser artenreiches und klimaschützendes Grünland und ist zur Pflege der Deiche dringend notwendig. Agrarministerin Otte-Kinast muss endlich ihre Blockadehaltung gegenüber der tierschutzfreundlichen Weideprämie aufgeben und die notwendigen Mittel sichern."
„Der Tierschutzplan wird nicht zu einer Nutztierhaltungsstrategie ausgebaut wie die Ministerin es ausdrückt, sondern vielmehr eingedampft. Es ist bezeichnend, dass das Wort ‚Tierschutz‘ aus dem neuen Titel gestrichen wird.“
Anstatt die Gülleflut durch die Reduzierung von Tierzahlen und der Massentierhaltung einzudämmen, setzt die GroKo auf höhere Produktion und Exportsteigerungen. Das wird fatalerweise zu noch höheren Tierzahlen führen.
Die Landwirtschaft wird mit milliardenschweren EU-Subventionen gefördert, doch ausgerechnet die naturnahe und artgerechte Weidetierhaltung geht dabei leer aus. Dabei ist die Leistung der Schäferei für die Artenvielfalt und den Erhalt wertvoller Naturräume unersetzlich.
Multiresistente Keime gehören nicht in unsere Gewässer! Oberstes Ziel muss es also sein, den übermäßigen Einsatz von Antibiotika in der Medizin und der Tierhaltung zu beschränken und die Einträge in Flüsse und Seen zu minimieren.
Die Umsetzung der bundesweiten Düngeverordnung ist Ländersache. Doch statt diese Aufgabe umzusetzen, blockiert die Ministerin. Sie fördert den Ausbau der Tierhaltung, statt sie zu begrenzen und versucht die Verantwortung auf andere zu schieben.

Während die GroKo bis jetzt keine vernünftige Finanzplanung geliefert hat, stellen die Grünen im Landtag eigene Eckpunkte für einen nachhaltigen Haushalt vor.