Bagatellisierung von sexuellem Missbrauch hat die schulpolitische Sprecherin der Grünen, Ina Korter, dem Kultusministerium vorgeworfen. Das mache ein Fall eines wegen sexueller Übergriffe verurteilten Lehrers deutlich, der jetzt weiter an einer anderen Schule unterrichten darf.
„Aus dem schlechten Abschneiden der niedersächsischen Schulen beim Ländervergleichstest müssen endlich Konsequenzen gezogen werden“, erklärt die schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Ina Korter. „Die Jahre seit PISA 2000 sind für Niedersachsen zu einem verlorenen Jahrzehnt geworden.“
„Seit Anfang 2009 hat die UN-Konvention Rechtskraft, aber erst nach eineinhalb Jahren will die Landesregierung anfangen zu überlegen, wie sie umzusetzen ist. In dieser Zeit ist Tausenden von betroffenen Kindern das Recht auf eine gemeinsame Schule vorenthalten worden“, so Ina Korter.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter gefordert, die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit auch an kirchlichen Schulen zu gewährleisten. „Auch dort muss die Teilnahme am Religionsunterricht freiwillig sein und das Fach Werte und Normen angeboten werden.“
Deutliche Kritik äußerte die schulpolitische Sprecherin der landtagsgrünen Ina Korter an der heute (Dienstag) von der Landesregierung beschlossenen Neuordnung der Landessschulbehörde.
Persönlich wünschen wir Christian Wulff für seinen weiteren beruflichen Lebensweg Glück. Politisch kann seine Nominierung für das Amt des Bundespräsidenten keinesfalls als glückliche Entscheidung bewertet werden.
Als „großen Gewinn“ hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter die Reise des Kultusausschusses nach Südtirol bezeichnet. Es habe sich gezeigt, dass und wie Inklusion in Kindergärten und Schulen gelingen kann, sagte die Grünen-Politikerin.
Die Landtagsgrünen haben der Landesregierung vorgeworfen, durch ihre Praxis der befristeten Einstellung und wiederholten Entlassung den Lehrkräftemangel zu verstärken. „Die Hire-and-fire-Mentalität der Regierung Wulff ist eine zusätzliche Gefahr für die Unterrichtsversorgung“, so Ina Korter.
„Über Fragen der internationalen Konfliktbewältigung müsste ausgewogener informiert werden, als ausschließlich über die Bundeswehr, erklärte Ina Korter. Die aufgelöste Landeszentrale für politische Bildung sei dafür besser geeignet gewesen.
Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, ihr Engagement zur Verhinderung sexuellen Missbrauchs und zur Hilfe für betroffene Kinder deutlich zu verstärken. „Auch an den Schulen in Niedersachsen gibt es Missbrauchsfälle“, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.