Im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen an Schulen haben die Landtagsgrünen eine Berichtspflicht gegenüber dem Parlament gefordert. Nach der Ausschussunterrichtung über die Versetzung eines wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Lehrers sieht die Grünen-Politikerin „weiter Aufklärungsbedarf“.
„Es ist zu erwarten, dass in einem Schulsystem, in dem vor allem das Gymnasium gestärkt werden soll, auch die von der FDP vorgeschlagene ”šNiedersachsenschule’ schnell zu einer Restschule werden würde“, kritisierte Ina Korter.
„Eine Institution, deren Auftrag der Eingriff in Bürgerrechte zum Beispiel mittels Telefonüberwachung und Abhörwanzen ist, eignet sich denkbar schlecht für die Unterweisung in Staatsbürgerkunde“, sagte der innenpolitische Sprecher Ralf Briese.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat vom Kultusministerium Aufklärung darüber gefordert, wie die oberste Dienstbehörde disziplinarrechtlich mit Lehrkräften umgeht, die wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurden.
„Viele Kinder sind mit erheblichen familiären oder sozialen Problemen belastet. Nur wenn die Schule sich um diese Probleme kümmert, sie ernst nimmt und die Kinder gezielt stärkt, kann sie erfolgreich sein, denn starke Kinder lernen besser“, so Ina Korter.
Die Landtagsgrünen warnen davor, dass der Modellversuch zum Einsatz einer Bildungs-Chipcard in Niedersachsen als „Reklameveranstaltung für Bundesministerin von der Leyen“ an den Start geht. „Bevor hier irgendwas anläuft, muss ein Konzept dafür vorgestellt und diskutiert werden“, so Ursula Helmhold.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat als wichtigste Voraussetzung für einen Schulfrieden in Niedersachsen die Garantie des Elternwillens bezeichnet.
Als „hasenfüßig“ haben die Landtagsgrünen die Beschlüsse des niedersächsischen CDU-Landesparteitages zur Schulstruktur bezeichnet.
Die unzureichende Versorgung mit Krankenhausunterricht für längerfristig erkrankte Kinder in Niedersachsen hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter kritisiert. „Damit wird der Schul- und Behandlungserfolg dieser Kinder erheblich gefährdet“.
Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, Konsequenzen aus dem „Bildungsmonitoring 2010“ der Stadt Hannover zu ziehen. „Die in der Studie bestätigte hohe Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft ist ein gesellschaftlicher Skandal,...