„Nur gut ausgestatte Schulen bringen auch gute Erfolge“, so Ina Korter. Das habe auch eine jüngst von mehreren Bildungsforschungsinstituten vorgelegte Studie zur Entwicklung der Ganztagsschulen deutlich gemacht.
Im Zusammenhang mit dem Auftritt eines vom Energiekonzern e.on gesponserten „Um-welt-Clowns“ an Grundschulen im Landkreis Wittmund, haben die Landtagsgrünen Kul-tusminister Althusmann vorgeworfen, das Neutralitätsgebot an Schulen „nach Bedarf“ auszulegen.
Mit einer parlamentarischen Anfrage an die Landesregierung will die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter in Erfahrung bringen, ob die Landesregierung das Neutralitätsgebot an Schulen nach „eigener Interessenlage“ auslegt.
„Es reicht nicht aus, sich für die Genehmigung neuer Ganztagsschulen feiern zu lassen; auch deren pädagogische Qualität muss gewährleistet sein“, so die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.
Mit einem Landesprogramm „Ausbildung statt arbeitslos“ wollen die Landtagsgrünen dem zeitlichen Zusammenfall von doppeltem Abitur-Jahrgang und dem Aussetzen der Wehrpflicht in Niedersachsen begegnen und 10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in den kommenden beiden Jahren schaffen.
Mit einer Kleinen Anfrage wollen die Grünen-Landtagsabgeordneten Ina Korter, Filiz Polat und Miriam Staudte den konkreten Kenntnisstand der Landesregierung zu vermeintlichen Sprachkursverweigerern in Niedersachsen erfahren.
Als „Fehlschlag“ bezeichnete die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter den von Kultusminister Althusmann einberufenen Bildungsgipfel. „Ein Konsens ist auf Basis dieser Vorschläge nicht zu erreichen“, sagte die Grünen-Politikerin.
„Wenn Minister Althusmann sich schon heute für ein neues Schulmodell entschieden hat, dann muss er nicht mehr morgen zum Bildungsgipfel einladen“, so Ina Korter. Die Landtagsfraktionen seien „nicht die Bühnendekoration“ für die Verkündigung koalitionsinterner Beschlüsse.
Die Landtagsgrünen haben die Forderung von Ministerpräsident David McAllister nach Sanktionen für angebliche Sprachkursverweigerer zurückgewiesen. „McAllister unterstellt damit, Kinder würden absichtlich von ihren Eltern nicht zur Sprachförderung geschickt.
Scharfe Kritik haben die Landtagsgrünen an der geplanten Abwicklung der niedersächsischen Schulinspektion geübt. „Die Schulinspektion ist unverzichtbar für die Verbesserung der pädagogischen Qualität der Schulen“, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.