Als „Fehlschlag“ bezeichnete die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter den von Kultusminister Althusmann einberufenen Bildungsgipfel. „Ein Konsens ist auf Basis dieser Vorschläge nicht zu erreichen“, sagte die Grünen-Politikerin.
„Wenn Minister Althusmann sich schon heute für ein neues Schulmodell entschieden hat, dann muss er nicht mehr morgen zum Bildungsgipfel einladen“, so Ina Korter. Die Landtagsfraktionen seien „nicht die Bühnendekoration“ für die Verkündigung koalitionsinterner Beschlüsse.
Die Landtagsgrünen haben die Forderung von Ministerpräsident David McAllister nach Sanktionen für angebliche Sprachkursverweigerer zurückgewiesen. „McAllister unterstellt damit, Kinder würden absichtlich von ihren Eltern nicht zur Sprachförderung geschickt.
Scharfe Kritik haben die Landtagsgrünen an der geplanten Abwicklung der niedersächsischen Schulinspektion geübt. „Die Schulinspektion ist unverzichtbar für die Verbesserung der pädagogischen Qualität der Schulen“, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.
Die Landtagsgrünen setzen sich für die Einrichtung einer Ombudsstelle ein, an die sich Schülerinnen und Schüler in Fällen von sexuellem Missbrauch, Übergriffen und Diskriminierung wenden können.
„Zwei Jahre hat die Landesregierung bereits seit der Zustimmung des Bundestages zu der UN-Konvention verstreichen lassen. Eine weitere Verzögerung ist den betroffenen Kindern und ihren Eltern nicht zuzumuten“, so Ina Korter.
Auf einer Pressekonferenz stellten Stefan Wenzel, Gabriele Heinen-Kljajic und Ina Korter die Ergebnisse der Klausursitzung in Hannover vor und nahmen zum Skandal um CDU-Wahlkämpfe auf Kosten der Wolfsburger Stadtwerke Stellung.
Bündnis 90/Die Grünen stehen für eine neunjährige gemeinsame Schulzeit aller Schülerinnen und Schüler, um die soziale Selektivität des gegliederten Schulsystems zu überwinden und bessere Leistungen der Schülerinnen und Schüler - in der Spitze wie in der Breite - zu erzielen.
Die Landtagsgrünen haben die Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage zum Unfallversicherungsschutz für Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der freiwilligen Medikamentenverabreichung an chronisch kranke SchülerInnen als „äußerst unbefriedigend“ kritisiert.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat die Einwände der Landesregierung gegen das Volksbegehren für eine gute Schule als „Spitzfindigkeiten“ bezeichnet.