„Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sind eine Quittung dafür, dass die Landesregierung seit Jahren versucht hat, sich mit einem Ganztagsschul-Billigmodell zu profilieren... Damit sind die Schulen auch arbeitsrechtlich aufs Glatteis geführt worden“, so Ina Korter.
Als „Missachtung des Parlamentes und Respektlosigkeit vor den anzuhörenden Verbänden“ kritisierte die Grünen-Politikerin das Vorgehen, schon vor Abschluss der parlamentarischen Beratungen über die neue Oberschule Handreichungen zu deren Errichtung herauszugeben, so Ina Korter.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat dem niedersächsischen Kultusminister Bernd Althusmann vorgeworfen, mit einer gezielten Ablenkungsstrategie die Probleme des ersten Jahrgangs mit der auf 8 Jahre verkürzten Schulzeit zum Abitur klein reden zu wollen.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat der Landesregierung vorgeworfen, vor den immer offenkundigeren Problemen beim Turbo-Abitur die „Augen zu verschließen“.
Die Landtagsgrünen haben sich mit einer Kleinen Anfrage zum Sponsoring an Niedersachsens Schulen an die Landesregierung gewandt. Es häuften sich Berichte über „Werbegeschenke“ an Schulen, mit denen Interessengruppen Einfluss auf den Schulunterricht zu nehmen versuchten, so Ina Korter.
„Mit der Einführung der Oberschule wird es der Landesregierung nicht gelingen, einen Schulfrieden in Niedersachsen herbeizuführen“, sagte die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter nach der öffentlichen Anhörung zur Einbringung des CDU/FDP-Entwurfs für eine Schulgesetzänderung.
Die Landtagsgrünen haben die Vorschläge von Kultusminister Althusmann beim zweiten sogenannten Bildungsgipfel als „peinliche Ablenkungsstrategie“ bezeichnet. Der Minister habe seine „Oberschule angepriesen wie Sauerbier“, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter heute (Dienstag) in Hannover.
Die Studie der Bertelsmann-Stiftung habe deutlich gemacht, dass Niedersachsen – auch im Vergleich zu anderen Bundesländern - in dieser Hinsicht einen „riesigen Nachholbedarf“ habe, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.
Als „alarmierend“ hat Ina Korter die stark gestiegene Misserfolgsquote an niedersächsischen Gymnasien bezeichnet. „Nur noch 6 von 10 Schülerinnen und Schülern, die zu Beginn der Sekundarstufe I auf ein Gymnasium gegangen sind, erreichen dort auch die Hochschulreife.“
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat die erneuten Vorwürfe der FDP zurückgewiesen, die Grünen würden mit ihrem Schulkonzept den Schulfrieden in Niedersachsen verhindern, die Existenz der Gymnasien sei in keiner Weise in Frage gestellt.