Deutliche Kritik äußerte die schulpolitische Sprecherin der landtagsgrünen Ina Korter an der heute (Dienstag) von der Landesregierung beschlossenen Neuordnung der Landessschulbehörde.
Persönlich wünschen wir Christian Wulff für seinen weiteren beruflichen Lebensweg Glück. Politisch kann seine Nominierung für das Amt des Bundespräsidenten keinesfalls als glückliche Entscheidung bewertet werden.
Als „großen Gewinn“ hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter die Reise des Kultusausschusses nach Südtirol bezeichnet. Es habe sich gezeigt, dass und wie Inklusion in Kindergärten und Schulen gelingen kann, sagte die Grünen-Politikerin.
Die Landtagsgrünen haben der Landesregierung vorgeworfen, durch ihre Praxis der befristeten Einstellung und wiederholten Entlassung den Lehrkräftemangel zu verstärken. „Die Hire-and-fire-Mentalität der Regierung Wulff ist eine zusätzliche Gefahr für die Unterrichtsversorgung“, so Ina Korter.
„Über Fragen der internationalen Konfliktbewältigung müsste ausgewogener informiert werden, als ausschließlich über die Bundeswehr, erklärte Ina Korter. Die aufgelöste Landeszentrale für politische Bildung sei dafür besser geeignet gewesen.
Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, ihr Engagement zur Verhinderung sexuellen Missbrauchs und zur Hilfe für betroffene Kinder deutlich zu verstärken. „Auch an den Schulen in Niedersachsen gibt es Missbrauchsfälle“, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.
„Die Ankündigung des neuen Kultusministers, sich besonders um die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund kümmern zu wollen, ist damit von Anfang an unglaubwürdig“, so Ina Korter. „Die Berufung von Frau Özkan ist offensichtlich leider nicht mehr als eine PR Maßnahme für Christian Wulff!"
Der Staat müsse bezüglich der Ausstattung von Klassenzimmern die religiöse Neutralität wahren. Limburg: „Insofern hat Frau Özkan mit ihrer Forderung nach Entfernung von Kruzifixen aus den Klassenzimmern meine volle Unterstützung“, so Helge Limburg.
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat die heute (Montag) angekündigte Entlassung von vier Kabinettsmitgliedern als „überfälliges Eingeständnis des totalen Bildungs-Bankrotts der Regierung Wulff“ bezeichnet.
„Die Erlaubnis, in den Schulen Fotos von Schülerinnen und Schülern anzufertigen, scheint den Fotografen große Gewinnmargen zu sichern. Bezahlen müssen das die Eltern durch überhöhte Preise“, so Ina Korter.