Angesichts der wachsenden Probleme in den Schulen müsse die psychologische Beratung ausgebaut werden anstatt sie kaputt zu sparen, so Ina Korter. Die Grünen-Abgeordnete warnte zudem davor, Strukturen zu zerschlagen, die sich nicht kurzfristig wieder aufbauen lassen.
Nur in 16 der insgesamt 46 Kreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen gibt es Integrierte Gesamtschulen. Darauf hat die stellvertretende Vorsitzende der Landtags-Grünen Ina Korter anlässlich der Übergabe der Unterschriften der Gesamtschulinitiativen an Kultusminister Busemann hingewiesen.
„Festgestellte Qualitätsmängel in den Schulen müssen zügig behoben werden. Mit einer Vogel-Strauß-Politik kommt der Kultusminister nicht weiter“, so Ina Korter.
„Im Vergleich zur letzten Wahl verlieren CDU und FDP und die Grünen werden als drittstärkste Kraft gestärkt. Das bringt zusätzliche Motivation im Kampf um die große Zahl der immer noch unentschlossenen Wählerinnen und Wähler“, so Stefan Wenzel.
Als „blanke Schönfärberei“ hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter die Behauptung von Kultusminister Busemann bezeichnet, man werde mit dem Abitur nach Klasse 12 sowie dem doppelten Abiturjahrgang 2011 keine Schwierigkeiten haben
Einen den Berichten der niedersächsischen Schulinspektion nachempfundenen „Schulpolitikinspektionsbericht“ hat die stellvertretende Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion Ina Korter im Landtag an Kultusminister Busemann überreicht.
„Jahrelang hat der Minister behauptet, die Klassengröße sei für den Lernerfolg unerheblich. Seine Kehrtwende sieben Wochen vor der Wahl ist kaum glaubwürdig“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ina Korter.
In keinem anderen OECD-Land würden die Bildungschancen stärker von der sozialen Herkunft abhängen als in Deutschland, so Ina Korter. Verantwortlich dafür sei vor allem die frühe Aufteilung der Kinder auf verschiedene Schulformen.
„Durch eine Abschaffung der Schullaufbahnempfehlungen werden die Grundschulen vom Auslesedruck befreit,“ so Ina Korter. „Sie könnten sich dann wieder mehr darauf konzentrieren, die einzelnen Kinder zu fördern.“
Nur noch 13,2% des aktuellen 5. Schuljahres besuchen die Hauptschule. Die Bemühungen zur Stärkung der Hauptschulen seien gescheitert: „Seit Wulff und Busemann die Hauptschule stärken, geht keiner mehr hin“, so Ina Korter.