„Wenn es diese Landesregierung wirklich ernst meint mit ihren Ankündigungen, dann muss das Neugründungsverbot sofort fallen“, so Ina Korter.
„Mit dieser Rückkehr zu überholten Strukturen in der Ausbildung werden die Lehramtsstudenten in eine berufliche Sackgasse geschickt“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ina Korter.
„Es reicht nicht, ausschließlich auf das bewährte System der dualen Ausbildung hinzuweisen und dabei tatenlos zuzusehen, dass viele Jugendliche schlicht keine Lehrstelle finden“, so Ina Korter. Schließlich würden nur noch rund ein Fünftel der Betriebe überhaupt noch ausbilden.
„Nach den unklaren Ankündigungen von Ministerpräsident Wulff müssen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden“, so Ina Korter.Die Gesamtschulen hätten in diesem Jahr aus Platzmangel mehr als 2 800 Kinder abweisen müssen.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold sieht die „erschütternden Ergebnisse der OECD-Studie“ auf besondere Weise in Niedersachsen abgebildet. „Zu viele Schulabbrecher und zu wenig Hochschulabsolventen – das ist die traurige Bilanz Wulffscher Bildungspolitik“.
„Der Ministerpräsident hat das Scheitern seiner Schulpolitik in zentralen Punkten eingestanden“, kommentierte die stellvertretende Vorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter die jüngsten Äußerungen von Christian Wulff.
„Diese Kinder werden um ihre Zukunft gebracht, und es werden Potentiale, die unsere Gesellschaft dringend braucht, vergeudet“, so Korter. Als besondere Hürde für die Migrantenkinder erweise sich der Übergang in das gegliederte Schulwesen.
Mit landesweiten Aktionstagen wollen die Landtagsgrünen gegen das Neugründungsverbot von Gesamtschulen protestieren. Für jeden fehlenden Platz an einer Gesamtschule lassen die Grünen-Abgeordneten gemeinsam mit den örtlichen Grünen Luftballons in den Himmel steigen.
Von „trüben Aussichten“ sprechen die Landtagsgrünen im Zusammenhang mit der heutigen Bekanntgabe der Planungen für das anstehende letzte Schulhalbjahr von Kultusminister Busemann.
„Anstatt gleich abzulehnen, sollte man die Vorschläge erst einmal prüfen. Die Reaktion von Kultusminister Busemann erinnert an einen ideologischen Reflex alleine schon beim Wort Einheit“, so Ina Korter.