„Diese Kinder werden um ihre Zukunft gebracht, und es werden Potentiale, die unsere Gesellschaft dringend braucht, vergeudet“, so Korter. Als besondere Hürde für die Migrantenkinder erweise sich der Übergang in das gegliederte Schulwesen.
Mit landesweiten Aktionstagen wollen die Landtagsgrünen gegen das Neugründungsverbot von Gesamtschulen protestieren. Für jeden fehlenden Platz an einer Gesamtschule lassen die Grünen-Abgeordneten gemeinsam mit den örtlichen Grünen Luftballons in den Himmel steigen.
Von „trüben Aussichten“ sprechen die Landtagsgrünen im Zusammenhang mit der heutigen Bekanntgabe der Planungen für das anstehende letzte Schulhalbjahr von Kultusminister Busemann.
„Anstatt gleich abzulehnen, sollte man die Vorschläge erst einmal prüfen. Die Reaktion von Kultusminister Busemann erinnert an einen ideologischen Reflex alleine schon beim Wort Einheit“, so Ina Korter.
„Es kann nicht sein, dass das Abitur oder der Besuch einer Berufsfachschule daran scheitert, dass sich die Eltern die Bus- und Bahnfahrkarten nicht leisten können“, so Ina Korter.
Als „leicht durchschaubaren Rechentrick“ hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter die Beschlüsse der Landesregierung zum Kultushaushalt bezeichnet.
Als „unzureichendes Wahlgeschenk“ bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter die Ankündigung von Kultusminister Busemann, 5.280 zusätzliche Lehrerstunden an die Ganztagsschulen zu verteilen.
Eine Qualifizierungsoffensive zur Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität fordern die Landtagsgrünen. Mit einem Landtagsantrag setzen sie sich dafür ein, dass die Schulen Budgets für Fortbildung und Qualitätsentwicklung erhalten.
In einem offenen Brief hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter Kultusminister Busemann aufgefordert, die zentrale Abschlussprüfung des 9. Hauptschul- und des 10. Haupt- und Realschuljahrgangs im Fach Mathematik wie einen normalen Test zu werten.
Die Landtagsgrünen stehen den Planungen der Evangelischen Landeskirche, vier Schulen in Osnabrück, Hildesheim, Gifhorn und Nordhorn in ihre Trägerschaft zu übernehmen oder neu zu gründen, skeptisch gegenüber.