
„Am Freitag räumte die neue Landesregierung die niedersächsischen Anträge mit grüner Handschrift im Bundesrat ab. Damit ist eine der ersten Amtshandlungen von Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast die Aufweichung des Düngerechts. Das ist ein großer Rückschritt für den Wasserschutz und eine Absage an mehr Transparenz in der Düngung."

„Mit dem Schwinden der Insekten wird unser gesamtes Ökosystem aus dem Gleichgewicht gebracht. In Niedersachsen haben wir Grüne schon einiges auf den Weg gebracht, um das weitere Insektensterben zu verhindern.“

„Wir schaffen neue Wildnisgebiete: Von besonderer Bedeutung ist die Ausweisung größerer zusammenhängender Naturwaldgebiete. Im Süntel werden über 1300 Hektar als Naturwaldbereiche gesichert. Hier können sich Lichtungen, Jungbestände und Altholz ungestört und in ausreichender Größe entwickeln, um auch scheuen Tierarten wie der Wildkatze oder dem Luchs ausreichend Lebensraum zu geben.“

„Wir beobachten das zunehmende Insektensterben mit großer Sorge! Mit dem Schwinden der Insekten wird unser gesamtes Ökosystem aus dem Gleichgewicht gebracht. Hier sind dringend umfassende Maßnahmen gefragt. Für viele in der Resolution geforderte Aspekte setzen wir uns auf Bundes- und Landesebene seit Jahren ein, wie z.B. für ein umfassendes Verbot von Glyphosat oder der insektentoxischen Neonikotionoide.“

„Die Umrüstung des Nahverkehrs ist ein weiterer, wichtiger Schlüssel zur abgasfreien Mobilität der Zukunft: Emissionsarme Busse und Taxis, eine Umstellung von Fuhrparks auf umweltgerechtere Fahrzeuge. Und natürlich gehört es auch zur Verkehrswende, dass der Bund mehr Mittel für den Ausbau des Radverkehrs bereitstellt.“

„Für saubere Luft reichen keine Software-Updates. Wir brauchen wirksame Maßnahmen wie Hardware-Updates, die nach dem Verursacherprinzip von der Automobilindustrie gezahlt werden. Gleichzeitig müssen die ÖPNV-Angebote besser und erkennbar mehr Anstrengung in die Entwicklung umweltfreundlicher Antriebe gegeben werden.“

„Trotz der jüngsten Entwicklungen ist diese Landesregierung handlungsfähig. Vollgelaufene Keller, zerstörter Hausrat – das Hochwasser hinterließ den Betroffenen hohe, existentiell bedrohende Schäden. Die zugesagte unkomplizierte und rasche Unterstützung der Flut-Opfer hat weiterhin Priorität. Das wurde durch die Aufstockung des Nachtragshaushalts auf 50 Millionen Euro eindrücklich bewiesen. Ich bin sicher, dass der Landtag in der kommenden Woche positiv entscheiden wird, mit den jetzt zugesicherten Sofortmaßnahmen einen schnellen und unbürokratischen Beitrag zu leisten.“

„Zuallererst geht der Dank an alle Helferinnen und Helfer in den Hochwassergebieten für ihren unermüdlichen Einsatz. Vollgelaufene Keller, zerstörter Hausrat – das Hochwasser hinterlässt den Betroffenen hohe Schäden. Das Gebot der Stunde ist daher eine unkomplizierte und rasche Unterstützung der Flut-Opfer.“
„Die Offshore-Branche zeigt, dass Energiewende geht. Der Ausbau läuft gut, die Hersteller werden immer effizienter und der Betrieb kostengünstiger. Das ist eine klima- und industriepolitische Erfolgsgeschichte!“