Niedersächsische und schleswig-holsteinische Grüne haben zahlreich an der Mahnwache am 06.04.08 vor dem Atomkraftwerk Krümmel teilgenommen. Mit dabei waren der Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion Stefan Wenzel, sowie seine Stellvertreterin Miriam Staudte.
„Die besorgniserregenden Ergebnisse der Studie zur Häufung von Kinderkrebs im Umfeld von Atomkraftwerken und die Leukämiefälle am AKW Krümmel dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, so Stefan Wenzel.
„Niedersachsen muss endlich zum Ökolandbauvorreiter in Deutschland werden, anstatt der ökologisch wie ökonomisch positiven Entwicklung auf dem Biomarkt immer nur hinterherzuhinken", so Christian Meyer.
Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, einen Aktionsplan vorzulegen, um bis zum Jahr 2010 den Artenverlust in Niedersachsen zu stoppen.
Nach der Unterrichtung im Wissenschaftsausschuss des Landtages sehen sich die Grünen in ihren schlimmsten Befürchtungen zur Entwicklung der Lage an den Hochschulen bestätigt. Noch nicht einmal die Bedarfe an Studienplätzen und zusätzlichen Lehr- und Raumkapazitäten seien bislang ermittelt worden.
Zum bundesweiten Zukunftstag für Jungen und Mädchen am 24. April 2008 lädt die frauenpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Elke Twesten junge Frauen und Mädchen aus Niedersachsen in das Leineschloss ein.
„Wir brauchen diese klimaschädliche und unsinnige Veranstaltung von Motorsportfetischisten auf der Elbe wirklich nicht. Die Natur muss auf der Elbe Vorfahrt haben“, so Christian Meyer.
Tatkräftige Unterstützung für die zahlreichen Initiativen gegen geplanten Kohlekraftwerke haben die Landtagsgrünen angekündigt. Auf einer Pressekonferenz nach einer zweitägigen Klausur in Loccum stellte Stefan Wenzel die Schwerpunkte der kommenden Monate vor.
Die Landtagsgrünen haben den Niedersächsischen Ministerpräsidenten aufgefordert, den geplanten Anbau der umstrittenen Genmais-Sorte MON810 in der Elbtalaue zu verhindern.
Der rechtspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Helge Limburg und der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel erhoben auf einer Pressekonferenz schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung. Vor der Landtagswahl sei die pflichtgemäße Information des Landtages unterlassen worden, um Unruhe zu vermeiden.