„Es ist dringend notwendig, den Fachkräftemangel in den Kindertagesstätten anzugehen. Deshalb ist es erfreulich, dass die Landesregierung einen Fachkräfte-Plan für Kitas auf den Weg bringen will und damit eine jahrelange Forderung von uns Grünen erfüllt. Es darf allerdings nicht bei vollmundigen Ankündigungen bleiben."

„Beitragsfreie Kita – ja, bitte. Aber nur, wenn es nicht zulasten der Qualität in den Kitas, der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und somit auch zulasten der Kinder und Eltern geht“, so ver.di-Landesbezirksleiter Detlef Ahting und Grünen-Fraktionschefin Anja Piel.

Während die GroKo bis jetzt keine vernünftige Finanzplanung geliefert hat, stellen die Grünen im Landtag eigene Eckpunkte für einen nachhaltigen Haushalt vor.

„Das an den betroffenen Kindern und Jugendlichen begangene Unrecht ist auch nach all den Jahrzehnten nicht wieder gut zu machen. Auch wenn das Leid mit nichts aufzuwiegen ist, so müssen dennoch zeitnah Entschädigungszahlungen möglich sein.“
„Bildung ist für Schulkinder nicht umsonst, nur weil der Schulbesuch nichts kostet! Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass das Bildungs- und Teilhabepaket nicht ausreicht, um armen und von Armut bedrohten Kindern gleiche Bildungs- und Teilhabechancen zu ermöglichen. Die Mittel müssen erhöht und die Familienleistungen reformiert werden, um allen Kindern gleiche Startchancen zu verschaffen.“

„Die gute Finanzlage des Landes sollte genutzt werden, um die Qualität der Betreuung in den Kitas und insbesondere die Personalsituation mit einem neuen Kindertagesstättengesetz zu verbessern. Das wäre aus Landesmitteln möglich gewesen. Damit hätten sich SPD und CDU auch die aktuelle Debatte erspart.“

„Soziale Sicherheit ist entscheidend für unser Gemeinwesen, das andernfalls in eine Schieflage gerät. Die Qualität der Kitas ist dabei ein wichtiger Baustein. Erst wenn die Qualität stimmt, kann die Beitragsfreiheit folgen.“
Uns lag die Stärkung der Freiwilligendienste in den letzten Jahren besonders am Herzen, weil diese Erfahrungen für junge Menschen vor dem Einstieg in eine Ausbildung oder in einen Beruf zur Orientierung von unschätzbarem Wert sind. Auch Geflüchteten eine solche Gelegenheit zu ermöglichen, war für uns nur konsequent.

„Wir sehen uns mit den Ergebnissen des Ländermonitorings Frühkindliche Bildung klar bestätigt, dass in erster Linie in die Kita-Qualität investiert werden muss. Beitragsfreie Kinderbetreuung wäre auch schön, zunächst muss aber die Qualität stimmen.“

„Wir hatten die Weichen schon im Landtag gestellt, damit das Wahlalter 16 nicht nur bei der Kommunalwahl, sondern auch bei Landtagswahl gilt. Allein am Widerstand der CDU ist die Absenkung des Wahlalters vorerst gescheitert. Arbeiten oder Biertrinken mit 16 ist Konsens, aber fürs Wählen soll es noch nicht reichen? Das passt absolut nicht zusammen!“