„In der Anhörung des Wissenschaftsausschuss hat niemand bestritten, dass die Struktur des nifbe effizienter werden muss und daher Reformbedarf besteht. Wir begrüßen, dass nun auch die Opposition endlich den Reformbedarf anerkennt“, so Ottmar von Holtz.
„Karlsruhe hat mit seinem Nein zum Betreuungsgeld dem Unfug aus Bayern in seiner bundesweiten Auflage eine klare Absage erteilt. Um endlich für gute Bedingungen in allen Ländern zu sorgen, muss das Geld in die Qualität der Kinderbetreuung investiert werden. Die derzeitige Debatte um Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten macht deutlich, dass wir in die frühkindliche Betreuung und Bildung noch viel investieren müssen. Der Bund kann und muss jetzt auf die Länder zugehen!“
In einem Fachgespräch am Freitag (17. Juli 2015) wird die grüne Fraktion gemeinsam mit Fachleuten die Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) diskutieren. Am Mittwoch (15. Juli 2015) hatte das Bundeskabinett einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Die Landtagsgrünen kritisieren, dass dem Wohl der geflüchteten Kinder dabei nicht genug Beachtung schenkt.
„Wir teilen mit ver.di die Einschätzung, dass unsere Kitas besser ausgestattet werden müssen. Dieses Ziel haben wir für die geplante Novellierung fest vor Augen. Mit der Einführung der Drittkraft für Krippen hat Rot-Grün in Niedersachsen bereits einen ersten, wichtigen Schritt zur verbesserten Personalausstattung getan“, so Julia Hamburg.
„Vier Euro mehr oder weniger zu bekommen, macht in vielen Familien tatsächlich einen Unterschied, ersetzt aber in keiner Weise die Mängel, die wir derzeit immer noch in der Betreuungsinfrastruktur haben, auf die die meisten Familien heute angewiesen sind“, so Anja Piel.
„Mit der Finanzierung einer dritten Betreuungskraft werden wir die pädagogische Arbeit in den Krippen deutlich verbessern. Ich bin froh, dass wir damit ein wesentliches Vorhaben der rot-grünen Koalition schrittweise verwirklichen können.“
Elf grüne Abgeordnete nehmen die Gelegenheit wahr, zum bundesweiten Vorlesetag am 21. November bei Kindern die Lust am Lesen zu wecken. Ins Leben gerufen wurde der Vorlesetag von der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung »Die Zeit« und von der Deutsche Bahn Stiftung.
„Gute Kitas sind eine gemeinsame Aufgabe, die nicht von den Ländern und Kommunen alleine bewältigt werden kann. Eine bessere Kita-Qualität ist nur möglich, wenn sich der Bund mehr und kontinuierlich engagiert. Qualität darf dabei keine Kür sein, Qualität ist Pflicht.“
„Mit der Freigabe der Bundesmittel haben wir endlich die Chance, weitere Verbesserungen im Bildungsbereich zu schaffen. Wir Grüne haben schon immer die Bedeutung der frühkindlichen Bildung herausgestellt. Mit den nun frei werdenden Mitteln werden wir für die Finanzierung der dritten Krippenkraft ab 2015 sorgen“, so Anja Piel.
„Niedersachsen kann nicht im Alleingang ein veraltetes System verbessern, dessen Strukturen Bund, Land und Kommunen in einer gemeinsamen Kraftanstrengung anpacken können. Nur so können wir zukunftssichere Konzepte zur Qualitätsverbesserung in Krippen und Kitas entwickeln."