„Für Gute Bildung von Anfang an müssen Kommunen, Länder und der Bund gemeinsame Anstrengungen unternehmen. Die Qualitätsverbesserung in Krippen und Kitas ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die wir einen langen Atem und die Definition realistischer Schritte brauchen statt unseriöse Schnellschüsse“, so Heiner Scholing.
Am Zukunftstag für Mädchen und Jungen haben 32 Mädchen aus Niedersachsen zwi-schen zehn und 16 Jahren die grüne Fraktion besucht. Sie hatten Gelegenheit eine echte Debatte im Landtag zu den Binnenwasserstraßen in Niedersachsen zu verfolgen und sind anschließend selbst in die Rolle einer Politikerin geschlüpft.
"Der heutige Tag hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir ein überarbeitetes Kitagesetz auf den Weg bringen. Wir werden Rahmenbedingungen definieren, die den veränderten Ansprüchen an die Krippen und Kitas gerecht werden."
„In den vergangenen Jahren ist viel für den quantitativen Ausbau des Kita-Angebotes getan worden. Jetzt stehen wir vor der großen Herausforderung, auch die Qualität weiterzuentwickeln“, so Heiner Scholing.
Mit Freude hat Julia Hamburg, kinderpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, die Entscheidung der Niedersächsischen Landesforsten zur Kenntnis genommen, dass Waldkindergärten ab diesem Jahr keine Gebühren mehr zahlen müssen.
Passend zum Datum 25.4. lädt die Landtagsfraktion der Grünen zum diesjährigen Zukunftstag 25 Schülerinnen aus ganz Niedersachsen in den Landtag ein. Als „Politikerinnen für einen Tag“ haben Mädchen von der fünften Klasse an am diesjährigen Zukunftstag die Gelegenheit, eine politische Debatte „vor Ort“ im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtags zu führen.
Die aktuelle Entwicklung beim Geburtenrückgang ist fatal“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte in Hannover. Der Zusammenhang zwischen schlechter Betreuungssituation und sinkender Kinderzahl sei offensichtlich.
„Der Rechtsanspruch wird nicht einzulösen sein“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Miriam Staudte, zu den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. „Dafür ist die Landesregierung verantwortlich.“
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Miriam Staudte hat die von CDU und FDP im Kultusausschuss beschlossene Kita-Gesetzesnovelle als „veraltet“ kritisiert.
„Niedersachsen wird das Ziel, im kommenden Jahr für mindestens 35% aller unter-3-jährigen Kinder einen Betreuungsplatz bereitzustellen, bei Weitem verfehlen. Es wird der Landesregierung nicht gelingen, mit Show-Veranstaltungen von ihrer jahrelangen Untätigkeit abzulenken."