Die Tragweite der Messergebnisse ist immens. Nach derzeitiger Lage bedeuten diese, dass alle an niedersächsischen Flüssen angelnden Menschen auf nicht absehbare Zeit ihren Fang nicht verzehren sollten. Wenn es sich bewahrheitet, dass die Warnung nur deswegen nicht auf stehende Gewässer ausgeweitet wurde, weil schlicht die Messdaten fehlen, wäre das ein Skandal.
„Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast ist mit der von ihr hochgelobten Videoüberwachung von Schlachthöfen komplett gescheitert.“
„Umweltminister Olaf Lies hat aus der erfolglosen Jagd auf den Rodewalder Rüden weiterhin nichts gelernt.“
„Es ist erschreckend, wie in einzelnen Betrieben in Niedersachsen mit den Menschen umgegangen wird, die wir als Saisonarbeitskräfte trotz der Corona-Pandemie zu uns geholt haben.“
„Wir sind uns alle im Klaren darüber, dass die Einschränkungen und Verbote gegen die Corona-Pandemie laufend angepasst werden müssen.“
Es muss jetzt von der Landesregierung sichergestellt werden, dass die Saisonkräfte nicht in Sammelunterkünfte mit Mehrbettzimmern untergebracht werden. Das wäre nicht akzeptabel. Hier müssen leerstehende Kapazitäten in Gasthöfen, Hotels und Ferienunterkünften bereitgestellt werden
„Das Einreiseverbot wird die niedersächsische Landwirtschaft hart treffen.“
„Es ist gut, dass das Sozialministerium jetzt schnell reagiert und den von uns geforderten Erlass auf den Weg gebracht hat. Dieser wird dringend gebraucht.“
Im Zuge der Corona-Krise befürchten landwirtschaftliche Betriebe, zu wenig Erntehelferinnen und Erntehelfer aus dem Ausland gewinnen zu können, um den arbeitsintensiven Gemüseanbau zu betreiben.
Derzeit läuft ein Antrag auf Notfallzulassung für das Insektengift „Steward“ gegen den Wiesenschnakenbefall in Nordwest-Niedersachsens.