Der Protest der Landwirte gegen Ramschpreis-Kampagnen bei Lebensmitteln ist mehr als verständlich. Unverständlich ist hingegen, dass der Präsident des niedersächsischen Bauernverbands Albert Schulte to Brinke das Ziel der protestierenden Basis torpediert, indem er sich in den letzten Tagen wiederholt gegen höhere Preise ausgesprochen hat.
„Für die hohe wachsende Zahl von Feldmäusen sind vor allem die Trockenheit und die milden Wintertemperaturen aufgrund des Klimawandels verantwortlich.“
Der Landkreis Harburg hat mit dem Entzug der Betriebserlaubnis für die Tierversuchsanstalt richtig und sehr im Sinne des Tierschutzes entschieden.
Nun müssen auch die Genehmigungsbehörden in Hamburg und Schleswig-Holstein nachziehen, um zu vermeiden, dass die Praktiken der Firma LPT dort fortgesetzt werden können.
Expertinnen und Experten haben heute im Agrarausschuss eindrucksvoll bestätigt: In Deutschland werden viel zu viele Tiere unnötig gequält. Es werden noch immer viel zu viele längst überflüssige Tierversuche genehmigt. Neueste Methoden wie zum Beispiel Studien an Organen aus biologischen 3D-Druckern ermöglichen viel aussagekräftigere Erkenntnisse – ohne jede Tierquälerei.
Es ist gut, dass die Ministerin beim Neujahrsempfang den Ökolandbau lobt, aber wo sind die Konzepte um die Landwirtschaft zu mehr Ökologie hin zu entwickeln? Von Ministern werden auch konkrete Ergebnisse erwartet.
„Kein Grund zum Jubeln - zu unserem großen Bedauern fördert das Land gerade mal 3 Öko-Modellregionen.“
„Es ist erschreckend, dass in Niedersachsen Lebensmittelbetriebe inzwischen so dramatisch schlecht kontrolliert werden – und das mit dem Segen der verantwortlichen Ministerin.“
„Der Skandal um das LPT Tierversuchslabor weitet sich immer mehr aus. Dass nun auch Fälschungen von Studien zu Krebsmedikamenten bekannt werden, ist in höchstem Maße alarmierend.“
Die agrarpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen von CDU, SPD, Grünen und der FDP kritisieren zwei Protestaktionen, die am Wochenende vor Privathäusern im Landkreis Wolfenbüttel und der Region Braunschweig stattgefunden haben.
Es ist sehr gut, dass diese Angelegenheit jetzt dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt wird. Von den großen Koalitionen in Berlin und Hannover gibt es zum Thema Lebensmittelverschwendung zu viele Lippenbekenntnisse und zu wenige konkrete Maßnahmen.