
„Im Mäusespeck sind weder Mäuse noch Speck und in den Katzenzungen kein Haustier verarbeitet. Da macht die CDU auch keinen Aufstand wegen irreführender Bezeichnungen. Begriffe wie 'Vegetarisches Schnitzel' sind einfach und für jeden zu verstehen", so Miriam Staudte.
„Die Vereinbarung zur Novelle des Düngegesetzes ist ein guter Kompromiss. Landwirtschaftsminister Meyer hat wichtige Punkte für Niedersachsen durchsetzen können. Wichtig für die großen Grünlandregionen in Niedersachsen: Weidehaltung wird auch weiterhin möglich bleiben. Die anrechenbare Stickstoffdüngung durch Weidegang bleibt so wie bisher. Im Entwurf des Bundes war eine höhere Anrechenbarkeit vorgesehen. Das hätte Weidehaltung extrem erschwert“, so Hans-Joachim Janßen.

„Jeder Wolfsriss bei Weidetieren ist tragisch und schockierend für die Betroffenen. Das Umweltministerium unterstützt Tierhalter so gut wie möglich bei dem Schutz ihrer Tiere: Es gibt finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung von Herdenschutzhunden und wolfsabweisenden Zäunen“, so Hans-Joachim Janßen.
„Bleibelastetes Wildfleisch – auch Wildbret genannt – birgt gesundheitliche Risiken für Verbraucher. Aber auch Wildtiere, etwa Greifvögel, die mit dem Aas Bleimunition aufnehmen, sind stark gefährdet. Inzwischen gibt es genügend Hersteller, die für bleifreie Munition geeignete Jagdwaffen herstellen“, so Miriam Staudte.
„Es hat jetzt einen Betrieb im Zentrum der deutschen Geflügelwirtschaft getroffen. Aufgrund der hohen Konzentration der Tiere im Süden der Region Weser-Ems ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein Virus auftritt, entsprechend hoch.“
„Jeder dritte Gebrauchtwagen fährt laut Schätzungen von Polizei und TÜV in Deutschland mit gefälschten Tachostand. Käuferinnen und Käufern eines solchen manipulierten Gebrauchtwagens entsteht dabei ein durchschnittlicher Schaden von 3.000 Euro. Das ist für viele Bürgerinnen und Bürger sehr viel Geld!“
„Es ist richtig, dass Niedersachsen auch jetzt keine pauschale landesweite Aufstallung anordnet, sondern die Landkreise anhand der Gefährdungslage entscheiden. Die Gefährdungslage ergibt sich aus der Dichte der Nutztierbestände und falls Rast- und Überwinterungsgebiete von Wildvögeln vorhanden sind. Wichtig ist auch, ob sich in dem Gebiet Gewässer, Flüsse oder Seen befinden.“, so Hans-Joachim Janßen.
„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch aufgestalltes Geflügel nicht
vor Viruseinträgen geschützt ist. Die Aufstallungspflicht von
Nutzgeflügel ist ein erheblicher Eingriff in die Haltungsbedingungen.
Deshalb muss immer anhand der konkreten Gefährdungslage vor Ort entschieden
werden“, so Hans-Joachim Janßen.
„Die Klage der EU ist die folgerichtige Konsequenz des ewigen Rumgeeiers der großen Koalition. Düngegesetz und Düngeverordnung müssen nun endlich kommen, damit wir in Niedersachsen eine konsequente Düngeregelung umsetzen können“, so Hans-Joachim Janßen.
Die grüne Landtagsfraktion hat heute (9. September 2016) zwei wesentliche Tagesordnungspunkte für die kommende Landtagssitzung beschlossen. In der Aktuellen Stunde wird die Fraktion die Nitratbelastung im Trinkwasser thematisieren. In der Dringlichen Anfrage soll die Landesregierung unter anderem beantworten, wann das Kükenschreddern in Niedersachsen beendet wird.