
„Viele bäuerliche Betriebe stecken finanziell in der Krise. Sie erhalten nicht nur zu wenig für ihre Produkte, auch ihre Ausgaben für Kauf und Pacht landwirtschaftlicher Flächen steigen stetig an. Niedersachsen hat deutschlandweit die höchsten Grundstückspreise. Wenn wir die vielfältige bäuerliche Landwirtschaft und die Kuh auf der Weide wollen, müssen wir Pacht- und Kaufpreise endlich deckeln.“

„Die Düngeverordnung ist ein ganz wichtiges Signal für Umwelt und Wasserschutz. Durch die neuen Regelungen muss mit Dünger sparsamer und zielgenauer umgegangen werden. So können Grund- und Trinkwasser sauberer werden. Auch Bäche und Flüsse profitieren.“
„Beim Jagdrecht haben wir drei wichtige Themen angepackt: Das Verbot bleihaltiger Munition, ein verpflichtendes Übungsschießen und Schallschutz für Jägerinnen und Jäger. Die Novellierung des Gesetzes ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit sowie Gesundheits- und Tierschutz bei der Jagd.“
„Das Düngegesetz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Innerhalb der jetzt vorgesehenen Maßnahmen muss mit Dünger sparsamer und zielgenauer umgegangen werden. So können Grund- und Trinkwasser sauberer werden und auch Bäche und Flüsse profitieren. Das ist dringend notwendig!“
„Wir wollen auch in Zukunft sauberes, bezahlbares Trinkwasser haben. Daher kommen wir um eine Reduzierung der Nährstoffe und damit eine Reduzierung der Tierhaltung kaum herum. Der Nährstoffbericht zeigt, dass der Transport von Nährstoffüberschüssen aus viehreichen Regionen in Ackerbauregionen Niedersachsens das Problem nicht löst! Wir haben in Niedersachsen Nährstoffüberschüsse selbst dann, wenn wir die anfallenden Wirtschaftsdünger so optimal wie möglich verteilen."
„Der Landesregierung ist das Problem der Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes und des damit verbundenen Risikos für Weidetierhalter vollkommen bewusst. Um Kommunen und Tierhaltern eine Hilfestellung im Umgang mit dem Jakobskreuzkraut zu geben, hat das Land den Leitfaden ´Maßnahmen zur Eindämmung des Vorkommens von Jakobs-Greiskraut in Niedersachsen´ herausgegeben.“

„Die neuen Gewässerschutzstreifen dienen als Pufferfläche, um die oberflächliche Auswaschung von Nährstoffen und Pestizide in kleinere Gewässer zu verringern. Die Gewässerökologie reagiert auf chemische Einflüsse empfindlich. Ihr Schutz ist in der Wasserrahmenrichtlinie verankert, aber sollte uns sowieso aus Eigeninteresse ein wichtiges Anliegen sein“, so Regina Asendorf.
„Mit dem novellierten Landesraumordnungsprogramm ist uns ein guter Kompromiss gelungen. Wir finden einen Ausgleich zwischen den Interessen der Landwirtschaft, der Torfwirtschaft, der Siedlungs- und Gewerbeentwicklung und dem Schutz der Allgemeingüter“, so Hans-Joachim Janßen.

„Im Mäusespeck sind weder Mäuse noch Speck und in den Katzenzungen kein Haustier verarbeitet. Da macht die CDU auch keinen Aufstand wegen irreführender Bezeichnungen. Begriffe wie 'Vegetarisches Schnitzel' sind einfach und für jeden zu verstehen", so Miriam Staudte.
„Die Vereinbarung zur Novelle des Düngegesetzes ist ein guter Kompromiss. Landwirtschaftsminister Meyer hat wichtige Punkte für Niedersachsen durchsetzen können. Wichtig für die großen Grünlandregionen in Niedersachsen: Weidehaltung wird auch weiterhin möglich bleiben. Die anrechenbare Stickstoffdüngung durch Weidegang bleibt so wie bisher. Im Entwurf des Bundes war eine höhere Anrechenbarkeit vorgesehen. Das hätte Weidehaltung extrem erschwert“, so Hans-Joachim Janßen.