
„Jeder Wolfsriss bei Weidetieren ist tragisch und schockierend für die Betroffenen. Das Umweltministerium unterstützt Tierhalter so gut wie möglich bei dem Schutz ihrer Tiere: Es gibt finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung von Herdenschutzhunden und wolfsabweisenden Zäunen“, so Hans-Joachim Janßen.
„Bleibelastetes Wildfleisch – auch Wildbret genannt – birgt gesundheitliche Risiken für Verbraucher. Aber auch Wildtiere, etwa Greifvögel, die mit dem Aas Bleimunition aufnehmen, sind stark gefährdet. Inzwischen gibt es genügend Hersteller, die für bleifreie Munition geeignete Jagdwaffen herstellen“, so Miriam Staudte.
„Es hat jetzt einen Betrieb im Zentrum der deutschen Geflügelwirtschaft getroffen. Aufgrund der hohen Konzentration der Tiere im Süden der Region Weser-Ems ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein Virus auftritt, entsprechend hoch.“
„Jeder dritte Gebrauchtwagen fährt laut Schätzungen von Polizei und TÜV in Deutschland mit gefälschten Tachostand. Käuferinnen und Käufern eines solchen manipulierten Gebrauchtwagens entsteht dabei ein durchschnittlicher Schaden von 3.000 Euro. Das ist für viele Bürgerinnen und Bürger sehr viel Geld!“
„Es ist richtig, dass Niedersachsen auch jetzt keine pauschale landesweite Aufstallung anordnet, sondern die Landkreise anhand der Gefährdungslage entscheiden. Die Gefährdungslage ergibt sich aus der Dichte der Nutztierbestände und falls Rast- und Überwinterungsgebiete von Wildvögeln vorhanden sind. Wichtig ist auch, ob sich in dem Gebiet Gewässer, Flüsse oder Seen befinden.“, so Hans-Joachim Janßen.
„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch aufgestalltes Geflügel nicht
vor Viruseinträgen geschützt ist. Die Aufstallungspflicht von
Nutzgeflügel ist ein erheblicher Eingriff in die Haltungsbedingungen.
Deshalb muss immer anhand der konkreten Gefährdungslage vor Ort entschieden
werden“, so Hans-Joachim Janßen.
„Die Klage der EU ist die folgerichtige Konsequenz des ewigen Rumgeeiers der großen Koalition. Düngegesetz und Düngeverordnung müssen nun endlich kommen, damit wir in Niedersachsen eine konsequente Düngeregelung umsetzen können“, so Hans-Joachim Janßen.
Die grüne Landtagsfraktion hat heute (9. September 2016) zwei wesentliche Tagesordnungspunkte für die kommende Landtagssitzung beschlossen. In der Aktuellen Stunde wird die Fraktion die Nitratbelastung im Trinkwasser thematisieren. In der Dringlichen Anfrage soll die Landesregierung unter anderem beantworten, wann das Kükenschreddern in Niedersachsen beendet wird.
„Zahlreiche EU-Staaten sehen die Risiken, die von Glyphosat ausgehen. Deshalb gibt es keine Mehrheit für einen weiteren Einsatz des Pflanzengifts. Die EU-Kommission muss jetzt die Zulassung auslaufen lassen. Die Substanz steht im Verdacht, Krebs auszulösen und ist gleichzeitig weit verbreitet. Glyphosat muss vom Markt verschwinden“, so Hans-Joachim Janßen.
„Die gesellschaftlichen Anforderungen an Tierhaltung haben sich gewandelt. Die Diskussionen am Samstag haben gezeigt: Es geht nicht mehr darum, ob die Haltungsbedingungen tiergerechter werden müssen. Es geht um das wie. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind bereit, höhere Preise für ein besseres Tierwohl zu akzeptieren. Als Voraussetzung dafür brauchen wir eine klare Kennzeichnung von tierischen Produkten.“