„Die Arbeitsbedingungen vieler Sonderpädagogen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert, da die inklusive Schule immer öfter ihr Einsatzort wird. Damit wird ihr Engagement ist für die Weiterentwicklung diese Schulen immer wichtiger. Durch die Dienstvereinbarung erwarten wir spürbare Entlastungen, die für mehr Verbindlichkeit und Kontinuität bei der Arbeit vor Ort sorgen.“

„Lehrerinnen und Lehrer brauchen weitere Entlastung. Ob aber eine Klage hier zielführend ist, möchte ich in Frage stellen. Wir erwarten eine umfassende Arbeitszeitanalyse im Frühjahr 2018, der auch weitergehende Schritte zur Entlastung folgen werden.“
„Bundesweit gibt es einen Mangel an Lehrkräften und viele unbesetzte Stellen. „Die Wahrheit ist: Es war die schwarz-gelbe Vorgängerregierung, die Studienplätze zur Lehrerausbildung gekappt hat. In den nächsten Jahren wird sich die Situation wieder entspannen, weil die Pensionierungswelle abebbt und wieder mehr Lehrkräfte die Ausbildung beenden werden – weil SPD und Grüne die Kapazitäten der Lehrerausbildung wieder erhöht haben.“

„Diese Vereinbarung kommt allen Familien entgegen, die ihre Kinder auf eine Schule des Nachbarlandes schicken wollen. Die neue Vereinbarung schafft einen fairen finanziellen Ausgleich, der auf einer transparenten Berechnung beruht.“

„Inklusion ist ein Menschenrecht, das man nicht auf Eis legen kann. Die Umsetzung der Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der man einen langen Atem braucht. Was es allerdings nicht braucht, ist eine ‚Atempause‘ seitens der Politik.“
„Abordnungen sind leider nicht immer vermeidbar. Wir haben große Schwierigkeiten, alle Lehrerstellen zu besetzen, weil es zu wenige Bewerberinnen und Bewerber gibt. Ganz besonders die Grundschulen sind aber auf eine volle Unterrichtsversorgung angewiesen, weil sie sonst nicht alle Kinder verlässlich unterrichten können.“
"Schule braucht den offenen Austausch, der durch eine Vollverschleierung nicht behindert werden darf. Das wollen wir gesetzlich festschreiben."
„Im Interesse der Kinder und Jugendlichen brauchen wir nicht Stillstand oder gar Rückschritt bei der Inklusion, sondern eine Weiterentwicklung, die vorhandene Probleme aufgreift und gemeinsam mit den Akteuren Lösungen entwickelt.“
„Schulen kümmern sich um weit mehr, als nur um die Vermittlung von Lernstoff. Das gilt insbesondere für Schulen mit vielen Kindern, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen. Gerade dort ist der verstärkte Ausbau von schulischer Sozialarbeit genau die richtige Antwort auf die täglichen Anforderungen.“
„Es wird Zeit, dass der Ankündigung von Frau Wanka endlich Taten folgen! Die Ungeduld in unseren Schulen und Kommunen steigt. Zumal die Bedeutung der digitalen Bildung völlig unstrittig ist und die Länder diese Aufgabe nicht alleine stemmen können.“