„Gute Schule geht nur bei guten Arbeitsbedingungen auch für die Lehrerinnen und Lehrer. Das Land ist in der Verantwortung, für einen guten Arbeitsplatz in der Schule zu sorgen. Dabei geht es nicht nur um die Arbeitszeit, sondern auch um Lösungen für die besonderen Belastungen für Lehrkräfte“, so Heiner Scholing.
„Mit Ulrika Engler gewinnt die Landeszentrale für politische Bildung eine kompetente Direktorin. Sie versteht es bei der Neugründung alle Akteurinnen und Akteure in der politischen Bildung mitzunehmen. Das ist für einen guten Start von zentraler Bedeutung“, so Julia Hamburg.
"Die Weiterentwicklung der Schulinspektion kann helfen, dass die Inspektion bzw. die Schulevaluation von den Schulen als Unterstützung wahrgenommen wird. Näher an den Bedürfnissen der Schule, konzentriert auf das wesentliche, mehr Unterstützung als Kontrolle: Das ist der richtige Weg."
„Inklusion ist ein Herzstück unserer Schulpolitik. Denn sie hilft den Kindern, die bislang von den allgemeinen Schulen ausgegrenzt wurden. Ich begrüße deshalb sehr, dass die Kultusministerin die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Inklusion weiter verbessert.“
„Symbolische Ordnungsmaßnahmen können auch das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will. Wir haben in Niedersachsen auch eine Schulpflicht, auch diese gilt es durchzusetzen und aufrechtzuerhalten. Jugendliche aus der Gesellschaft auszuschließen, kann etwaige Radikalisierung auch befördern“, so Julia Willie Hamburg.
„Prognosen und tatsächliche Gegebenheiten sollte man schon auseinanderhalten können. Die FDP stellt Planungen mit Stand vom August und die reale Versorgung der Schulen zum jetzigen Zeitpunkt gleich. Das ist grob fahrlässig und falsch. Die Realität an den Schulen wird so verfälscht.“
„Es wird nicht reichen, aus der Online-Befragung einige wenige schnelle Konsequenzen zu ziehen. Wir werden einen kontinuierlichen Prozess zur Analyse und Weiterentwicklung des Arbeitsplatzes Schule einleiten, um Belastungen zu verringern und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen“, so Heiner Scholing.
Der Landtag hat heute den interfraktionellen Änderungsvorschlag „Niedersächsische Gedenkstättenarbeit für lebendige Erinnerungskultur zukunftsfest aufstellen – Zusammenarbeit mit Yad Vashem ausbauen“ einstimmig beschlossen. „Die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, die regionalen Gedenkstätten sowie die vielen ehrenamtlich organisierten Gedenkorte in Niedersachsen leisten eine großartige und wichtige Arbeit. Sie helfen dabei, sich mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzen“, so Julia Willie Hamburg.
„Von einer Verweigerungshaltung der rot-grünen Landesregierung kann keine Rede sein. Wir sind uns bewusst, dass gute Schule nur bei guten Arbeitsbedingungen für die Lehrkräfte möglich ist – hierzu ist es wichtig, sich die Arbeitsbelastung und auch die Arbeitszeit der Lehrkräfte bewusst zu machen“, so Heiner Scholing.