„Nachdem die schwarz-gelbe Vorgängerregierung die Schulsozialarbeit noch auf die Kommunen abgeschoben hatte, übernimmt das Land die Verantwortung für die Schulsozialarbeit. Endlich wird Schulsozialarbeit auf Basis fester Stellen stattfinden – das gibt den Schulsozialarbeitern künftig Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Diese Verstetigung ist ein Durchbruch.“
„Der Vorwurf der Leistungsfeindlichkeit, den der Philologenverband erhebt, ist vollkommen unbegründet und Ausdruck eines überholten pädagogischen Ansatzes. So liegt die Zahl der Klausuren in Niedersachsen bislang weit oberhalb der KMK-Anforderungen. Mit einer Reduzierung bauen wir unnötigen Stress weiter ab.“
„Gerade Kinder von den Förderschulen Lernen profitieren an allgemeinbildenden Schulen und erlangen dort bessere Abschlüsse – das haben bereits unzählige Studien belegt. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich CDU und FDP – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen und sehr erfreulichen Zahlen in Niedersachsen - nicht weiter diesen Tatsachen verschließen“, so Julia Willie Hamburg.
„Mir ist völlig unverständlich, wie die CDU aus ihrer Studie herauslesen kann, dass die rot-grüne Landesregierung Schulpolitik gegen die Bevölkerungsmehrheit betreibe. Wer diese Studie liest, muss zu einem genau entgegengesetzten Eindruck kommen.“
„Was die Initiative als ‚bessere Schule‘ zu verkaufen versucht, ist in Wahrheit die Schule von vorgestern. Wenn man das Kleingedruckte liest, wird deutlich: Hier werden allgemein unterstützte Anliegen wie eine Verbesserung der Unterrichtsversorgung benutzt, um zu verschleiern, dass es eigentlich um die Verhinderung der Inklusion geht.“
„Wir beobachten mit großer Sorge, dass die Opposition Behauptungen aufstellt, ohne den Wahrheitsgehalt zu überprüfen und dabei in ihrer Hatz auf die Ministerin die schutzwürdigen, persönlichen Interessen der betreffenden Lehrkraft billigend in Kauf nimmt. Das zeigt eindrücklich, dass es der Opposition nicht um Aufklärung, sondern lediglich um eine öffentliche Diffamierung der Ministerin geht.“
„Mein persönlicher Dank gilt allen Menschen, die sich mit sehr großem Engagement leidenschaftlich dafür einsetzen, dass Flüchtlingskinder so schnell wie möglich Zuflucht und Nachbarschaft bei uns finden können.“
„Bereits vor der Debatte um die Lehrermehrarbeitszeit haben wir Grüne gefordert, das der Arbeitsplatz Schule in den Fokus rücken muss. Auch das Urteil des Verwaltungsgerichtes legt nahe, dass eine Analyse der Belastung der Lehrkräfte dringend geboten ist“, so Julia Willie Hamburg.
„Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird das Turbo-Abitur endlich Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien werden von einem übermäßigen Druck entlastet und haben wieder Zeit für nachhaltiges Lernen.“
„Die Ministerin hat deutlich gemacht, dass die Landesregierung alle Hebel in Bewegung setzt, um mit der neuen Situation umzugehen, die durch das Urteil entstanden ist. Es gilt, die fehlenden 740 Stellen schnellstmöglich auszugleichen“, so Heiner Scholing.