"Ob Ausbau der Ganztagsschule, Einführung der Dritten Kraft, Abschaffung des Turbo-Abis und der Studiengebühren oder verbesserte Rahmenbedingungen für Inklusion – das sind die Maßnahmen für gerechtere Bildung in Niedersachsen, an denen wir uns gerne messen lassen.“
„Im Bermuda-Dreieck von Bund, Ländern und Kommunen ist es häufig sehr schwierig, wichtige Bildungsinvestitionen zeitnah zu realisieren. Wie die Analyse zeigt, braucht es jedoch eine gesamtstaatliche Strategie zur Verwirklichung und Finanzierung dringend notwendiger Maßnahmen in der Bildungspolitik.“
„Es ist normal, verschieden zu sein. Der Kultusausschuss hat sich heute mit deutlicher Mehrheit für konkrete Maßnahmen zur Abbildung sexueller Vielfalt an Schulen ausgesprochen. Mit dem heutigen Beschluss haben wir ein starkes Zeichen für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung an Schulen gesetzt“, so Julia Hamburg.
„Das neue Schulgesetz bringt wichtige Schritte auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit und mehr Bildungschancen. Mit dieser Schulgesetznovelle macht sich die Landesregierung an die Umsetzung ihrer bildungspolitischen Absichten und stellt die Weichen für eine inklusive und gerechtere Schullandschaft in Niedersachsen.“
"Mit Heiner Scholing liegt die grüne Schulpolitik und der Vorsitz des Kultusausschusses weiterhin in guten Händen. Als ehemaliger Schulleiter weiß er genau, worauf es bei guter Bildung ankommt. Er wird wie bisher mit viel Herzblut und Wissen die Schulpolitik in Niedersachsen voranbringen."
"Passive gesellschaftliche Toleranz reicht nicht aus, um Minderheiten vor Diskriminierung und Mobbing zu schützen. Das gilt auch und besonders für unsere Schulen."
„Die Zielsetzung unseres Antrages wird nahezu ausnahmslos von den bislang eingegangenen Stellungnahmen ausdrücklich unterstützt. Insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weisen darauf hin, dass es richtig und notwendig ist, einer Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen in der Schule, aber auch von Lehrkräften aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Orientierung entgegenzuwirken.“
„Mit dem geplanten rot-grünen Schulgesetz werden wir die Weichen für die Schullandschaft in Niedersachsen neu stellen. Durch bessere Ganztagsschulen und die Weiterentwicklung der inklusiven Schule und durch mehr Zeit für erfolgreiches Lernen im neuen G 9-Gymnasium werden wir für mehr Chancengerechtigkeit sorgen“, so Ina Korter.
„Wir begrüßen diesen Vorstoß ausdrücklich. Schon um jeglichen Anschein einer einseitigen Beeinflussung entgegenzutreten, ist die Teilnahme von Friedensorganisationen äußerst sinnvoll. Dies dient zugleich der Debattenkultur. Gerade durch die Information aus verschiedenen Blickwinkeln können sich Heranwachsende besonders gut ihre eigene Meinung bilden.“
„Nachdem die schwarz-gelbe Vorgängerregierung beim Thema Ganztag an Schulen ausschließlich freiwillige Angebote zugelassen und die Schulen sehr knapp mit Ressourcen ausgestattet hatte, hat Rot-Grün mit dem neuen Erlass die Weichen für eine echte Ganztagsschule mit Qualität gestellt. Ganztagsschule ist mehr als vormittags Unterricht und nachmittags Betreuung durch häufig schlecht bezahlte Partner mit prekären Arbeitsverhältnissen.“