„Klassenfahrten müssen sein. Ich habe Verständnis für die Gymnasiallehrerinnen und -lehrer, die sich über Entscheidungen zur Arbeitszeit ärgern. Dennoch ist es nicht mehr vermittelbar, dass den niedersächsischen SchülerInnen, die ein Gymnasien besuchen, eine wichtige Erfahrung ihrer Schulzeit vorenthalten wird, während SchülerInnen der anderen Schulformen nach wie vor auf Reisen gehen“, so Heiner Scholing.
„Wir haben mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass ein Pegida-Organisator in den LER gewählt wurde. Gleichzeitig hat die distanzierende Aussage des LER-Vorsitzenden gegen Rassismus und Rechtsextremismus in unseren Augen bereits eine wohltuende Klarheit in der Positionierung geschaffen, die wir absolut unterstützen“, so Julia Hamburg.
Mit der Überarbeitung des Schulgesetzes hat Rot-Grün eine frühzeitige Beteiligung hergestellt, die es so noch nicht gab.
„Anders als zu schwarz-gelben Zeiten wurden die Verbände frühzeitig in die Beratung der Schulgesetznovelle einbezogen, bereits im Vorfeld der Einbringung in den Landtag wurden die Verbände seitens des Kultusministeriums beteiligt. Die Mitwirkung von Beginn an und die dreitägige Anhörung im Ausschuss sorgen dafür, dass die Novellierung des Schulgesetzes im Land breit getragen wird."
„Mit der vorliegenden Schulgesetznovelle wird viel Stress aus der Schule genommen und ein wesentlicher Beitrag zu mehr Qualität und Vielfalt geleistet. Die Schülerinnen und Schüler bekommen mehr Zeit auf dem Weg zum Abitur und die ‚Ganztagsschule mit Qualität‘ endlich eine gesetzliche Grundlage. Die Inklusion wird weiterentwickelt und es ist Schluss mit der Diskriminierung der Gesamtschulen.“
„Die Weiterentwicklung der inklusiven Schule ist und bleibt ein zentrales bildungspolitisches Anliegen der rot-grünen Koalition, bei dem es nur einen Weg gibt – nämlich alle mitzunehmen. So brauchen wir für die Umsetzung eine noch breitere Beteiligung aller Akteure, um für die Entwicklung dieses sensiblen Bereichs größtmögliche Unterstützung und Akzeptanz zu schaffen.“
"Ob Ausbau der Ganztagsschule, Einführung der Dritten Kraft, Abschaffung des Turbo-Abis und der Studiengebühren oder verbesserte Rahmenbedingungen für Inklusion – das sind die Maßnahmen für gerechtere Bildung in Niedersachsen, an denen wir uns gerne messen lassen.“
„Im Bermuda-Dreieck von Bund, Ländern und Kommunen ist es häufig sehr schwierig, wichtige Bildungsinvestitionen zeitnah zu realisieren. Wie die Analyse zeigt, braucht es jedoch eine gesamtstaatliche Strategie zur Verwirklichung und Finanzierung dringend notwendiger Maßnahmen in der Bildungspolitik.“
„Es ist normal, verschieden zu sein. Der Kultusausschuss hat sich heute mit deutlicher Mehrheit für konkrete Maßnahmen zur Abbildung sexueller Vielfalt an Schulen ausgesprochen. Mit dem heutigen Beschluss haben wir ein starkes Zeichen für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung an Schulen gesetzt“, so Julia Hamburg.
„Das neue Schulgesetz bringt wichtige Schritte auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit und mehr Bildungschancen. Mit dieser Schulgesetznovelle macht sich die Landesregierung an die Umsetzung ihrer bildungspolitischen Absichten und stellt die Weichen für eine inklusive und gerechtere Schullandschaft in Niedersachsen.“