„Lehrerstellen nur als Kostenfaktoren zu begreifen, ist zu kurz gegriffen und die Forderung nach deren Reduzierung demnach auch keine Antwort auf drängende politische Fragen.“
„Es ist aus Sicht des Philologenverbandes verständlich, die Interessen der eigenen Mitglieder durchsetzen zu wollen. Wir Grüne haben jedoch das Interesse an aller an Bildung Beteiligten im Blick. Dazu gehört insbesondere die bessere Ausstattung der Ganztagsschulen und der Inklusion“, so Ina Korter.
„Wir stehen ganz klar für die Gleichbehandlung der Schulformen. Mit dem vorliegenden CDU-Konzept sollen vor allem Stellen und Geld für die Gymnasien gesichert werden, die den Gesamtschulen vorenthalten werden sollen.“
„Die Abgeordneten der rot-grünen Koalition haben in den vergangenen Monaten eine Vielzahl intensiver Gespräche geführt. Wir nehmen die Sorgen der betroffenen Schülerinnen und Schüler, der Eltern, Lehrkräfte und der Kommunen als Schulträger sehr ernst. Deshalb werden wir sehr differenziert und mit der nötigen Zeit die inklusive Schule weiterentwickeln“, so Ina Korter
„Es ist erschreckend, dass schwule und lesbische Jugendliche sich noch immer in den Schulen massiv Mobbing ausgesetzt sehen und deshalb viele homosexuelle Schülerinnen und Schüler, aber auch viele homosexuelle Lehrkräfte Angst haben, sich in der Schule zu outen. Dieser Diskriminierung wollen wir deutlich entgegentreten.“
„Wir halten die inklusive Schule grundsätzlich für den geeigneten Ort, um Kinder mit besonderen Unterstützungsbedarfen gut zu fördern und zugleich ihr Recht auf Teilhabe zu gewährleisten.“
„Ab dem Schuljahr 2015/16 wollen wir die Schulzeit an den Gymnasien wieder auf neun Jahre verlängern und die Zahl der Pflichtwochenstunden in den Jahrgängen 5 bis 10 auf maximal 30 reduzieren. Damit werden die Schülerinnen und Schüler gerade in der Phase der Pubertät deutlich entlastet.“
"Das sind sehr gute Nachrichten für die Schulen: Sie werden deutlich besser mit Lehrerstunden ausgestattet. Auch kleine Schulen können flexible, bedarfsgerechte Ganztagskonzepte umsetzen und brauchen keine Angst haben, dass sie zukünftig schlechter gestellt werden."
„Wir begrüßen ausdrücklich eine Rückkehr zu G9. Das niedersächsische Turbo-Abi haben wir schon immer kritisiert, da es die Schülerinnen und Schüler in unverantwortlicher Weise belastet. Damit wird endlich Schluss gemacht.“
„Es ist wenig glaubwürdig, dass jetzt gerade die Fraktionen von FDP und CDU auf eine überstürzte erneute Reform des Gymnasiums drängen. Es war die schwarz-gelbe Koalition, die durch die Verkürzung der Schulzeit, einer Wochenstundentafel von bis zu 34 Stunden und einer Verschärfung des Prüfungsdrucks im Abitur den niedersächsischen Schulstress erst dramatisch in die Höhe geschraubt hat“, so Ina Korter.