„Ab dem Schuljahr 2015/16 wollen wir die Schulzeit an den Gymnasien wieder auf neun Jahre verlängern und die Zahl der Pflichtwochenstunden in den Jahrgängen 5 bis 10 auf maximal 30 reduzieren. Damit werden die Schülerinnen und Schüler gerade in der Phase der Pubertät deutlich entlastet.“
"Das sind sehr gute Nachrichten für die Schulen: Sie werden deutlich besser mit Lehrerstunden ausgestattet. Auch kleine Schulen können flexible, bedarfsgerechte Ganztagskonzepte umsetzen und brauchen keine Angst haben, dass sie zukünftig schlechter gestellt werden."
„Wir begrüßen ausdrücklich eine Rückkehr zu G9. Das niedersächsische Turbo-Abi haben wir schon immer kritisiert, da es die Schülerinnen und Schüler in unverantwortlicher Weise belastet. Damit wird endlich Schluss gemacht.“
„Es ist wenig glaubwürdig, dass jetzt gerade die Fraktionen von FDP und CDU auf eine überstürzte erneute Reform des Gymnasiums drängen. Es war die schwarz-gelbe Koalition, die durch die Verkürzung der Schulzeit, einer Wochenstundentafel von bis zu 34 Stunden und einer Verschärfung des Prüfungsdrucks im Abitur den niedersächsischen Schulstress erst dramatisch in die Höhe geschraubt hat“, so Ina Korter.
„Wir statten die Ganztagsschulen in den kommenden Jahren schrittweise besser mit Lehrerstunden aus, so dass sie nach einem pädagogischen Gesamtkonzept mit Lehrkräften und außerschulischen Partnern arbeiten können. Denn Ganztagsschule ist mehr als Vormittagsunterricht mit einzelnen Betreuungsangeboten am Nachmittag“ , so Ina Korter.
"Es ist gut, dass endlich der Abschlussbericht der Schulinspektion der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dafür haben wir Grünen uns seit langem eingesetzt. Mit diesem Bericht liegen jetzt wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung der Schulen vor."
„Wir bitten die Lehrerinnen und Lehrer, ihren Unmut nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler auszutragen. Die Streichung von Klassenfahrten als Druckmittel gegenüber der Landesregierung einzusetzen, ist unserer Ansicht nach unangemessen."
„Durch die Überführung von Förderschulen in die inklusiven Schulen wird die nötige Ressourcenausstattung eher möglich, als bei der gegenwärtigen Doppelstruktur von inklusiven Schulen und gesonderten Förderschulen.“
„Die ehemaligen CDU-Kultusminister haben das Problem ausgesessen, bis sie abgewählt wurden. Es ist an der Zeit, dass sie sich endlich zu der Verantwortung für den Schaden bekennen, den sie hinterlassen haben.“
„Wir wollen dafür sorgen, dass die Lehrkräfte in der Lage sind, bis zum Erreichen der Pensionsgrenze guten Unterricht zu erteilen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Landesregierung in Gespräche mit den Lehrergewerkschaften und –verbänden über eine zukunftsfähige Altersermäßigung eintritt“, so Ina Korter.