Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die geplante Änderung des Schulgesetzes als wichtige Weichenstellung bezeichnet, um mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen. Am Mittwoch soll der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden.
Zu der heutigen Unterrichtung des Kultusausschusses des Niedersächsischen Landtags durch Kultusministerin Frauke Heiligenstadt erklärten die schulpolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ina Korter, und der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Claus Peter Poppe, gemeinsam:
„Mit dem CDU-Abgeordneten Kai Seefried gehen offensichtlich die Pferde durch", kommentiert Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen und Vorsitzende des Kultusausschusses, Seefrieds überzogene Kritik daran, die Sitzung des Kultusausschusses am 5. April nicht öffentlich abzuhalten.
„Die Gesamtschulen warten dringend auf die Änderungen. Ansonsten müssten sie für nur ein Jahr den gesamten Stundenplan auf das G 8 umstellen, um dann 2014 zum G 9 zurückzukehren. Das ist eine vermeidbare Belastung, die wir weder den Schülerinnen und Schülern noch den Lehrkräften zumuten wollen“, so Ina Korter.
Die schulpolitische Sprecherin Ina Korter hält die Pläne der Landesregierung, den Wegfall der Einnahmen aus Studiengebühren auch mit Anteilen aus dem Kultusbereich zu finanzieren, für richtig. "Bildungsgerechtigkeit und Bildungsqualität sind ein besonderer Schwerpunkt der rotgrünen Landesregierung", so die Grünen-Politikerin am Dienstag (heute) in Hannover.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hält die Entscheidung der Landesregierung, das Projekt HannoverGEN auslaufen zu lassen, für richtig. "Es gibt keinen Grund für eine bevorzugte Ausstattung mit Landesmitteln“, sagte die Grünen-Politikerin am Freitag (heute) in Hannover.
"Aus guten Gründen hat die Mehrheit des Kultusausschusses beschlossen, fristgerecht vor dem März-Plenum des Landtags über die seit langem anliegenden Petitionen zu entscheiden, damit die Petentinnen und Petenten nicht noch länger vertröstet werden müssen", so Ina Korter.
„Die Behauptung des CDU Generalsekretärs Ulf Thiele kann nur als interessengeleitete Fehldarstellung bezeichnet werden. Anders als unter der CDU-FDP-Regierung gesche-hen, wird in Zukunft keine Schulform mehr benachteiligt", so Ina Korter.
Als „billiges Last-Minute-Angebot“ hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter die Ankündigung des Ministerpräsidenten bezeichnet, nach der Wahl Eltern, Schüler und Lehrer zum Thema Turbo-Abi an einen Runden Tisch einzuladen.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat die jetzt bekannt gewordenen Erlassentwürfe der Landesregierung zur inklusiven Schule als Enttäuschung kritisiert.