„Jetzt kommt es darauf an, die Lehrkräfte bei ihrer neuen und schwierigen Aufgabe intensiver zu unterstützen. Wir setzen uns dafür ein, wirkungsvolle Fortbildungsmaßnahmen und Beratungsangebote auf- und auszubauen.“
„Dieser Haushalts-Entwurf lässt einen klaren Schwerpunkt erkennen: Die rot-grüne Regierung setzt auf Bildung – so wie Grüne und SPD das vor der Wahl versprochen haben und wie es im Koalitionsvertrag vereinbart ist“, so Anja Piel.
„Das Ziel muss lauten, dass der Ganztags-Betrieb auf eine solide Basis gestellt wird, indem man die Schulen besser ausstattet. Lehrer, Schüler und Eltern brauchen Verlässlichkeit. Schon heute lässt sich absehen, dass der Bedarf steigen wird.“
„Ein DialogForum, wie es für Montag in Loccum vorgesehen ist, war uns Grünen in den Koalitionsverhandlungen besonders wichtig. So bekommen auch die Gymnasien die Chance, die Fehler des Turbo-Abiturs zu korrigieren.“
„Ausgerechnet wenn überall in der Stadt Wahlplakate hängen, dürfen Schulen keine Podiumsdiskussionen mit Politikern veranstalten - das ist natürlich absurd.“
Nach intensivem Austausch haben SPD und Grüne ihre Zielvorgaben aus dem Koalitionsvertrag zur Weiterentwicklung der Inklusion und zur Zukunft der Förderschulen jetzt präzisiert.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die geplante Änderung des Schulgesetzes als wichtige Weichenstellung bezeichnet, um mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen. Am Mittwoch soll der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden.
Zu der heutigen Unterrichtung des Kultusausschusses des Niedersächsischen Landtags durch Kultusministerin Frauke Heiligenstadt erklärten die schulpolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ina Korter, und der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Claus Peter Poppe, gemeinsam:
„Mit dem CDU-Abgeordneten Kai Seefried gehen offensichtlich die Pferde durch", kommentiert Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen und Vorsitzende des Kultusausschusses, Seefrieds überzogene Kritik daran, die Sitzung des Kultusausschusses am 5. April nicht öffentlich abzuhalten.
„Die Gesamtschulen warten dringend auf die Änderungen. Ansonsten müssten sie für nur ein Jahr den gesamten Stundenplan auf das G 8 umstellen, um dann 2014 zum G 9 zurückzukehren. Das ist eine vermeidbare Belastung, die wir weder den Schülerinnen und Schülern noch den Lehrkräften zumuten wollen“, so Ina Korter.